AKTUELLES

Neuerscheinung: Stippvisiten spezial – Gedenkstätte Zellentrakt
18.10.2017

Titelblatt des Museumsführers

Aus der PRESSEINFO des KREISES HERFORD:

Die Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus bekommt einen eigenen Museumsführer - in der Reihe „StippvisitenSpezial“ gibt der Kreisheimatverein Herford das Heft „eingesperrt und ausgeliefert“ heraus. Auf 32 Seiten sind darin viele wissenswerte Informationen über die Gedenkstätte Zellentrakt enthalten, einschließlich zahlreicher aktueller und historischer Fotos. Im Vorwort von Jürgen Müller (Kreisheimatverein) und Friedel Böhse (Kuratorium) heißt es: „Die Gedenkstätte Zellentrakt unterstreicht: Willkür und Unrecht herrschten hier bei uns, in der Nachbarschaft – mit der einen Familie, die deportiert und umgebracht wurde, und anderen, aus denen die Täter stammten. Weil es so fürchterlich war, dürfen wir es nicht vergessen.“

Autor Benedikt Paweltzik schildert, wie aus dem früheren Polizeigefängnis der heutige Erinnerungsort wurde. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schicksale der Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus hier gefangen gehalten und in nicht wenigen Fällen in Konzentrationslagern umgebracht worden sind. Mitbürger jüdischen Glaubens, Menschen aus dem Widerstand, Mitglieder der SPD und der KPD, Zwangsarbeiterinnen – die Nationalsozialisten mit ihrer Geheimen Staatspolizei inhaftierten willkürlich, wen immer sie wollten. „Die konkreten Namen und Gesichter bewegen einen“, meint Paweltzik und verdeutlicht, dass der Zellentrakt häufig Ausgangspunkt einer langen Leidensgeschichte für die Gefangenen war.

Gruppe im Hof des Zellentraktes: Stellen den neuen Museumsführer vor: v. l. Landrat Jürgen Müller, Siegfried Lux (Stiftung der Sparkasse Herford), Christoph Laue (Stadtarchiv Herford und städtischer Leiter der Gedenkstätte), Benedikt Paweltzik (Autor), Gisela Küster (stv. Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.), Foto: PRESSEINFO KREIS HERFORD

Heute ist der Zellentrakt eine Gedenkstätte. Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken kümmert sich darum, der Kreisheimatverein unterstützt die Arbeit und das Anliegen mit dem neuen Heft. „Vor allem bei Jugendlichen gehen die Einzelschicksale unter die Haut“ meint Gisela Küster und lädt somit auch Schulklassen ein, die Gedenkstätte zu besuchen.

Die Museumsführer der StippvisitenSpezial-Reihe sind für 1,50 € erhältlich in der Gedenkstätte selbst, den Museen im Kreis Herford, beim Kreisheimatverein im Kreishaus sowie unter www.kreisheimatverein.de.

Kuratorium und Kreisheimatverein bedanken sich bei der Stiftung der Sparkasse Herford, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Ihr Dank gilt außerdem Autor Benedikt Paweltzik, den Fotografen Jürgen Escher, Ute Pahmeyer und Christoph Laue und der Grafikerin Patricia Ludwig.

Presseartikel

Fotoimpressionen "Anne Frank war nicht allein"
12.09.2017

Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung Anne Frank war nicht allein - Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945 und Myriam Thyes: Taeuber-Arps Fluchtlinien (Kunst im Zellentrakt) am 8. September 2017

Eröffnungsworte:
Myriam Thyes und Christoph Laue

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung "Anne Frank war nicht allein"
10.08.2017

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Anne Frank war nicht allein
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945

Myriam Thyes:
Taeuber-Arps Fluchtlinien (Kunst im Zellentrakt)

Eröffnung am Freitag, 8. September 2017 um 19 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt
Ausstellung 8. September 2017 bis 26. März 2018

Die 2005 zuerst im Zellentrakt gezeigte Ausstellung „Anne Frank war nicht allein“ wird erneut in überarbeiteter und ergänzter Form gezeigt. In ihr werden Schicksale jüdischer Kinder und Jugendlicher aus dem Kreis und der Stadt Herford nachgezeichnet. Neben der Geschichte der Anne Frank soll nicht vergessen werden, dass viele Kinder und Jugendliche jüdischen Glaubens Ähnliches, aber auch Unvergleichliches, erlitten haben.

Begleitet wird die Ausstellung durch Zeitzeugen-Videos, der Dokumentation des Schicksals einer jüdischen Schülerin am Friedrichs-Gymnasium Herford (erarbeitet von SchülerInnen dieser Schule), Dokumenten zur Situation jüdischer Kinder an den Herforder Schulen und antijüdische und militaristische Kinder- und Jugendbücher aus der NS-Zeit.

Ergänzend zeigt die Düsseldorfer Künstlerin Myriam Thyes – mit Anne Frank entfernt verwandt - ihre Videoarbeit „Sophie Taeuber-Arps Fluchtlinien“ und einige Bilder aus ihrer Serie „LINIEN IM KRIEG“.

Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen geöffnet.

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen „KZ-Aufseherinnen – Frauen ohne Moral und ohne Herz“
28.06.2017

Fotoimpressionen der Lesung von Renée Claudine Bredt (in Vertretung von Helga Kohne) und Sandra Bentlage
„KZ-Aufseherinnen – Frauen ohne Moral und ohne Herz“

am 27. Juni 2017, 19:00 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt

Einführung: Gisela Küster

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

„KZ- Aufseherinnen – Frauen ohne Moral und ohne Herz?“
19.06.2017

„KZ- Aufseherinnen – Frauen ohne Moral und ohne Herz?“

„Prügeln, quälen mit dem Hund kuscheln“ mit diesen Worten beschreibt die Gefangene Olga. B. die Aufseherin Dorothea Binz, die von den Gefangenen auch „die schöne Bestie“ genannt wurde. Sie wurde nach 1945 zur Rechenschaft gezogen, zum Tode verurteilt und von britischen Henkern erhängt. Die meisten Frauen wurden aber als Mitläuferinnen entlastet.

Aus mehreren Geschichten wird gelesen und über Prozesse und Urteile berichtet. In die Mordmaschinerie eingebunden, waren nicht nur die Aufseherinnen, sondern unzählige Helferinnen, Krankenschwestern und Ärztinnen. Überlebende, einst Kinder von Auschwitz, berichteten wie sie das Prinzip 'Frauen bewachen Frauen' und ihre Lust an der Gewalt zu spüren bekamen.

Sandra Bentlage und Helga Kohne berichten und lesen.

Begleitet wird die Veranstaltung mit Liedern und Musik von Elke Eisenburger und Anke Reichwald.

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm zur Ausstellung „Vergiss Deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz (läuft noch bis 16. Juli 2017) am Dienstag, 27. Juni 2017, 19 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1 in Herford statt. Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit der Gedenkstätte sind erwünscht.

Begleitprogramm zur Ausstellung "Vergiss Deinen Namen nicht"
11.04.2017

Vergiss Deinen Namen nicht
Die Kinder von Auschwitz

Ausstellung vom 7. April bis 16. Juli 2017

Begleitprogramm zur Ausstellung
Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

"Wir weinten tränenlos"
Lesung von Prof. Gideon Greif aus Augenzeugenberichten des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz
Dienstag, 23. Mai 2017, 19:30 Elsbach-Haus (Vortragsraum 1. OG)
Goebenstr. 3-7, 32052 Herford
Gideon Greif ist ein israelischer Historiker sowie Spezialist in der Erforschung des Holocaust und dessen didaktischer Vermittlung.

„Das Leben ist schön“
Tragikomödie von Roberto Benigni, Italien 1997
Montag, 19. Juni 2017 20:15, Capitol-Kino
Elisabethstr. 1a, 32052 Herford
Um seinen Sohn Giosuè zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt ihm Guido, der Aufenthalt im KZ sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln sie genau einhalten müssten, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen.

„KZ-Aufseherinnen – Frauen ohne Moral und ohne Herz“
Lesung von Helga Kohne und Sandra Bentlage
Dienstag 27. Juni 2017, 19:00 Uhr, Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1, 32052 Herford
Im Mittelpunkt der Lesecollage stehen Berichte der einstigen Kinder von Auschwitz über Gräueltaten des weiblichen Aufsichtspersonals: Wie haben diese Kinder die Frauen wahrgenommen? Waren es "weibliche Bestien" in Uniform, Frauen ohne Gefühl? Handelten sie aus reiner Pflichterfüllung oder aus Überzeugung? Und hat dies alles heute noch etwas mit uns zu tun?

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen)
info@zellentrakt.de


Flyer Begleitprogramm (PDF)

Fotoimpressionen der Veranstaltung "Wir weinten tränenlos"
29.05.2017

Fotoimpressionen der Veranstaltung "Wir weinten tränenlos"

Lesung von Prof. Gideon Greif aus Augenzeugenberichten des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz

am Dienstag, 23. Mai 2017im Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung "Vergiss Deinen Namen nicht"
10.04.2017

Fotoimpressionen der Ausstellungseröffnung:

Vergiss Deinen Namen nicht
Die Kinder von Auschwitz

am 7. April 2017 19:00 Uhr in der Kleinen Markthalle Herford, Rathausplatz

Grußworte:
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Gisela Küster (stv. Vorsitzende des Kuratoriums)

Alwin Meyer: Einführung in die Ausstellung

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Ausstellungseröffnung "Vergiss Deinen Namen nicht"
08.03.2017

Die Gedenkstätte Zellentrakt Herford lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung:

Vergiss Deinen Namen nicht
Die Kinder von Auschwitz

Ausstellung vom 7. April bis 16. Juli 2017

Eröffnung am 7. April 2017 19:00 Uhr in der Kleinen Markthalle Herford, Rathausplatz

Grußworte:
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Friedel Böhse (Vorsitzender des Kuratoriums)

Alwin Meyer: Einführung in die Ausstellung

Kinder in Auschwitz: Das ist der dunkelste Fleck einer dunklen Geschichte. Sie wurden mit ihren Familien nach Auschwitz verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Die Spuren des Erlittenen tragen sie zeitlebens auf dem Körper und in ihren Seelen. Die eintätowierte Häftlingsnummer wächst mit. Auschwitz ist immer gegenwärtig. Nach ihrer Befreiung kannten mache weder ihren Namen, ihr Alter, noch ihre Herkunft. Sie trauten lange Zeit keinem Menschen mehr, mussten mit ihren Kräften haushalten, waren voller Angst. Wie leben nach Auschwitz?

Alwin Meyer hat über Jahrzehnte nach den Kindern von Auschwitz gesucht, mit ihnen gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen. Viele erzählten zum ersten Mal vom Lagerleben, von einer Kindheit, in der der Tod immer präsent und die nie natürlich war.

Alwin Meyer, Journalist und Autor, hat darüber mehrere Ausstellungen, Bücher und einen Film veröffentlicht. Auf seinem Buch „Vergiss Deinen Namen nicht“ beruht auch die Ausstellung.

Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken hat die Ausstellung um einige Schicksale aus dem Raum Herford ergänzt.

Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen)
info@zellentrakt.de


Flyer (PDF)
Ausstellungsinfos
Presseberichte

Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung "Flucht"
06.04.2017

Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung "Flucht"

am 3. April 2017, 19:00 Uhr
Rathaus Herford, Rathausplatz 1, Foyer und Rathausflur

Begrüßung: Renée Claudine Bredt (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)

Grußwort: Andreas Rödel (stv. Bürgermeister der Stadt Herford)

Einführung in die Ausstellung: Nina Koch (Gesamtschule Friedenstal, Herford)

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Ausstellungseröffnung "Flucht"
08.03.2017

Ausstellungseröffnung "Flucht"

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung:
am 3. April 2017, 19:00 Uhr
Rathaus Herford, Rathausplatz 1, Foyer und Rathausflur

Begrüßung: Renée Claudine Bredt (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)
Einführung in die Ausstellung: Nina Koch (Gesamtschule Friedenstal, Herford)

Viele Menschen sind heute auf der Flucht, viele Menschen haben in anderen Ländern ein neues Leben aufbauen und sich retten können vor Verfolgung, Folter, Hunger und Armut. Was es bedeutet eine neue "Heimat" und Arbeit zu finden, die Familien wieder zusammen zu bringen, dass kann nur derjenige ermessen, der es erlebt hat.
Schüler und Schülerinnen aus dem 9. und 10. Jahrgang der Gesamtschule Friedenstal haben sich nun mit diesem Thema in einem Projekt künstlerisch beschäftigt. Inspiriert von Fotografien haben sie Menschen auf der Flucht dargestellt, und eine Hauptaugenmerk dabei auf Kinder gerichtet. Auf großen Pappen, die von der Firma wellteam: Schöneberg Holding GmbH gespendet wurden, entstanden beeindruckende Bilder, die sie nun im Rathaus Herford zeigen.

Das Kunstprojekt Flucht entstand im Rahmen der Bildungspartnerschaft Gesamtschule Friedenstal Herford mit der Gedenkstätte Zellentrakt und dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Herford.

Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2017 zu den Öffnungszeiten des Rathauses und Samstags und Sonntags von 14 bis 16 Uhr (Zugang über die Gedenkstätte Zellentrakt) geöffnet.

Infos:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen)
info@zellentrakt.de


Flyer (PDF)
Pressetext (PDF)

Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums

Aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten des Kuratoriums finden Sie unter Kuratorium -> Aktuelles.

© 2005 - 2009  |  Kuratorium  |  Rathausplatz 1  |  D-32052 Herford  |  Telefon: 0 52 21 / 18 92 57  |  E-Mail: info@zellentrakt.de