ARCHIV

Das "Neue von gestern"

Da alles Aktuelle schnell an Aktualität verliert, wir ihnen aber anhand unserer ehemals neuesten Meldungen einen Überblick über das Wirken des Kuratoriums und das Geschehen im Zellentrakt verschaffen wollen, finden Sie hier im Archiv das
"Neue von gestern".


AKTUELLES 2011

"Dütschlünd, Dütschlünd, übür üllüs"
22.12.2011

Wiedereröffnung der Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu
"Dütschlünd, Dütschlünd, übür üllüs"

Satirische Lesung mit dem Autor Osman Engin

Am 19. Januar 2012 um 19:30 Uhr
im Elsbach-Haus, Goebenstraße, Herford

im Begleitprogramm zur Ausstellung "OWL- Heimat für Fremde"
in der Gedenkstätte Zellentrakt

Eintritt: 6 €uro


Willkommen im Osman-ischen Reich!

Ob in "Dütschlünd, Dütschlünd, übür üllüs", "Kanaken-Gandhi" oder "Tote essen keinen Döner" – in allen Osman-Werken kriegt garantiert alles und jeder sein Fett weg.

Mit spitzer Feder philosophiert der deutsch-türkischer Autor über den Beitritt der Türkei zur EU, den Karikaturenstreit, über Vorurteile gegenüber Frauen, Türken und Deutschen – aber auch über den ganz normalen Wahnsinn im Leben einer fünfköpfigen deutsch-türkischen Familie in Bremen.

Auch die bisweilen absurden Situationen im Umgang mit (vermeintlichen) Ausländern werden gnadenlos durch den Satire-Fleischwolf gedreht, so z.B. in "Ich bin Papst". Hier nimmt er einen Sprachtest zur Einbürgerung auf's Korn, bei dem der Türke Osman die Bild Schlagzeile "Wir sind Papst" vorlesen muss. Für diese Kurz-Satire bekam Osman Engin 2006 den ARD-Medienpreis verliehen. In diesem Jahr ist sein neuestes Buch "1001 Nachtschichten – Mordstorys am Fließband" erschienen, woraus er lesen wird.

"Die skurrilen und komischen Geschichten sind Unterhaltung der ersten Güteklasse!"
Youthzone.

"Tote essen keinen Döner ist Leichen- und Lacherjagd vom Allerfeinsten."
Die Woche

"Der reale Osman Engin, geboren in der Türkei und seit über 30 Jahren in Deutschland lebend, ist ein hochbegabter Satiriker. Jetzt hat er erstmals ins Krimi-Fach gewechselt. Was dabei herausgekommen ist, sind grandiose Satire pur und absurdeste Situationskomik. Politische Unkorrektheit und bösartige Pointen sorgen für den amüsantesten Krimi aller Zeiten."
Bernerbär, Schweiz.

Mit seinem umwerfenden Humor hat sich Engin zum bekanntesten deutsch-türkischen Humoristen gemausert. "Wer gern Kishon liest, sollte es unbedingt auch mit Engin versuchen. Er ist mit Abstand komischer!"
Buchkritik.at


Eine Veranstaltung von:

Veranstalter

OWL – Heimat für Fremde?
19.10.2011

Wiedereröffnung der Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung
OWL - Heimat für Fremde?

und der Begleitausstellungen:
Heimat hier - Heimat dort
Türkeistämmige in Deutschland

am 19. November 2011 um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses Rathausplatz 1, Herford


Ablauf:

Grußworte
(Ministerium FKJKS, NRW, Bürgermeister Herford, Kuratorium)

Einführung: Dr. Jens Murken
(Landeskirchliches Archiv EKvW)

Musik: Interkultureller Chor Herford

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen in der Gedenkstätte Zellentrakt.


Downloads:
Einladung OWL - Heimat für Fremde (PDF)
Flyer OWL - Heimat für Fremde (PDF)

Materialien zu der Ausstellung


Fotoimpressionen der Eröffnung "OWL - Heimat für Fremde?" und der Begleitausstellungen: "Heimat hier - Heimat dort" und "Türkeistämmige in Deutschland":

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"
24.08.2011

Wiedereröffnung der Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"

Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 – 1945

27. August bis 6. November 2011
Gedenkstätte Zellentrakt Herford

Im Jahr 2005 fand im Kreishaus Herford die Ausstellung Anne Frank mit großer Resonanz bei den Schulen im Kreis Herford statt.

Gleichzeitig eröffnete das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken noch vor der offiziellen Eröffnung der Gedenkstätte Zellentrakt im Rathaus dort die erste Ausstellung unter dem obigen Titel "Anne Frank war nicht allein".

Sie wird nun erneut gezeigt.

Diese Ausstellung stellt die Erfahrungen von neun jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Herford in der NS-Zeit und im Holocaust dar. Mit einem Film zu Anne Frank wird der Bezug dieser Schicksale zum Erleben der Anne Frank verdeutlicht.

Begleitet wird die Ausstellung durch Videoaufzeichnungen von Augenzeugen, eine Dokumentation zum Schicksal Vlothoer jüdischer Kinder und Jugendlicher (erarbeitet durch die Mendel-Grundmann-Gesellschaft Vlotho) und eine Dokumentation des Schicksals einer jüdischen Schülerin am Friedrichsgymnasium Herford (erarbeitet von SchülerInnen dieser Schule).

Neu ergänzt wird die Ausstellung um antijüdische und militaristische Kinder- und Jugendbücher aus der NS-Zeit.

Wiedereröffnung der Ausstellung "Anne Frank war nicht allein"


Eröffnung

27. August 2011 17:00 Uhr
Gedenkstätte Zellentrakt
Grußworte
Anne Franks Schicksal und Bezüge zu Herforder Schicksalen (Helga Diestelmeier)
Lesung (Renée Claudine Bredt)
Film zu Anne Frank


Das weitere Programm von Kuratorium und Gedenkstätte Zellentrakt 2011/12:

31. Oktober (19 Uhr, Elsbach Haus):
Lesung: Astrid Rosenfeld: "Adams Erbe".

9. November (Uhrzeit in der Presse, Synagoge)
Gedenkveranstaltung an die Reichpogromnacht mit Rundgang zu den Stolpersteinen.

10./11. November (Gesamtschule Friedenstal und Friedrichs-Gymnasium):
"Fluchtpunkt: Israel"
Theateraufführungen des odos-theaters (nur für Schulklassen nach Anmeldung).

13. November (12 Uhr, Neuer Markt):
Stadtführung zu den Orten jüdischen Lebens (mit Christoph Laue).

19. November (17 Uhr, Zellentrakt)
Eröffnung der Ausstellung "OWL –Heimat für Fremde – Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart" (mit ergänzenden Herforder Beiträgen).

27. Januar 2012 (Uhrzeit in der Presse, Vortragsraum der Synagoge)
Gedenkstunde an die Befreiung von Auschwitz mit Vortrag Dr. Willi Feld: "Die arme Tante Dora" zum Schicksal von Dora Weingarten aus Herford.


Die Ausstellung ist vom 27. August 2011 bis 6. November samstags und sonntags von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen geöffnet.

Zur Ausstellung erscheinen pädagogische Materialien für Schulklassen und Gruppen (kostenlos) und ein Katalog, der in der Gedenkstätte Zellentrakt für 4 € erhältlich ist.


Downloads:
Flyer Einladung "Anne Frank war nicht allein" (PDF)

Presseberichte

Fotoimpressionen:

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Nachlese zur Lesung von Astrid Rosenfeld
07.11.2011

Astrid Rosenfeld

Astrid Rosenfeld
Foto: Ute Pahmeyer

Gut besucht war die von der Buchhandlung Auslese und dem Kuratorium veranstaltete eindrucksvolle Lesung von Astrid Rosenfeld aus ihrem Roman "Adams Erbe" (Zürich: Diogenes, 2011) am Montag 31. Oktober im Elsbach-Haus.



Pressevor- und nachberichterstattung

 

 

Einladung zur Lesung von Astrid Rosenfeld
19.10.2011

Astrid Rosenfeld

Astrid Rosenfeld
Foto: Bernd Fischer

Herzliche Einladung zur Lesung von Astrid Rosenfeld
Adams Erbe (Roman, Zürich: Diogenes, 2011)
Am Montag 31.10.2011 19:30 Uhr im Elsbach-Haus

Von der Jahrtausendwende zurück bis in die dreißiger Jahre, von einem Berliner Dachboden bis nach Polen unter der deutschen Nazi-Besatzung – das Debüt einer jungen Autorin mit einer Leidenschaft fürs Erzählen.

Berlin, 2004. Edward Cohen, Besitzer einer angesagten Modeboutique, hört seit seiner turbulenten Kindheit immer wieder, wie sehr er Adam gleicht – seinem Großonkel, den er nie gekannt hat, dem schwarzen Schaf der Familie. In dem Moment, in dem Edwards Berliner Leben in tausend Stücke zerbricht, fällt ihm Adams Vermächtnis in die Hände: ein Stapel Papier, adressiert an eine gewisse Anna Guzlowski.

Berlin, 1938. Adam Cohen ist ein Träumer. Aber er wächst als jüdischer Junge in den dreißiger Jahren in Deutschland auf, und das ist keine Zeit zum Träumen. Selbst wenn man eine so exzentrische Dame wie Edda Klingmann zur Großmutter hat, die ihren Enkel die wichtigen Dinge des Lebens gelehrt hat – nur das Fürchten nicht. Als Adam mit achtzehn Anna kennenlernt, weiß er, wovon seine Träume immer gehandelt haben. Doch während die Familie Cohen die Emigration nach England vorbereitet, verschwindet Anna in der Nacht des 9. Novembers 1938 spurlos. Wo soll Adam sie suchen?

Sechzig Jahre später liest Edward atemlos Seite um Seite und erfährt, wie weit Adam auf seiner Suche nach Anna gegangen ist…

Bewegend und mit unerschrockenem Humor erzählt Astrid Rosenfeld von Schicksalen und großen Gefühlen und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart durchdringt.

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Kalifornien, wo sie erste Berufserfahrungen am Theater sammelte. Danach begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin, die sie nach anderthalb Jahren abbrach. Seither hat sie in diversen Jobs in der Filmbranche gearbeitet, unter anderem als Casterin. So war sie etwa Casting Director bei den Kinofilmen Muxmäuschenstill (2004, Regie: Marcus Mittermeier) und Knallhart (2006, Regie: Detlev Buck). Astrid Rosenfeld lebt in Berlin. Adams Erbe ist ihr erster Roman.
(Pressetexte: Diogenes Verlag)

Eine Veranstaltung von:

Veranstalter

Künstlernachmittag im Zellentrakt
15.07.2011

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung "abgeschlossen – Kunst im Zellentrakt" findet am Sonntag, den 17. Juli ab 16.00 Uhr ein Künstlernachmittag im Zellentrakt des Rathauses Herford statt.

Das Kuratorium "Erinnern Forschen Gedenken" lädt ein zu Gesprächen mit den ausstellenden Herforder Künstlern Wolfgang Baumann, Jürgen Escher, Jürgen Heckmanns und Weizenfeld.

Auf Grund positiver Besucherzahlen wird die Ausstellung um einen Monat verlängert und kann bis zum 21. August 2011 samstags und sonntags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr besucht werden. Führungen von Gruppen / Schulklassen werden nach Vereinbarung durchgeführt.

Presseberichte

Impressionen "Jüdische Kulturtage in Herford"
24.03.2011

Einzelne Werke aus der Ausstellung

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Eröffnung am 20.03.2011

Impressionen Impressionen Impressionen

Künstler im Gespräch mit BesucherInnen

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Offizielle Eröffnung der Kulturtage im Museum MARTa

Impressionen


Fotos: Ute Pahmeyer

Ausstellung "abgeschlossen"
14.03.2011

Im Rahmen der NRW-weiten jüdischen Kulturtage (www.juedische-Kulturtage-nrw.de) zeigt das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken vom 20. März bis 24. Juli 2011 die Ausstellung

abgeschlossen

Kunst im Zellentrakt
Eine Ausstellung mit Wolfgang Baumann, Jürgen Escher, Hans Fleischner, Jürgen Heckmanns, Weizenfeld.

Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags von 14.00–16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt frei


Begleitprojekte:

Verloren und wiederbelebt
Orte jüdischen Glaubens in Herford

Im Flur vor dem Zellentrakt präsentiert Ute Pahmeyer Fotografien der verlorenen Standorte der Betstuben, Synagogen und der Mikwe und des "wiederbelebten" Synagogenortes in Herford. Anhand historischer Fotografien hat sie die heutigen Orte ermittelt und vom gleichen Standpunkt aus fotografisch dokumentiert.

Jeder Name eine Geschichte
1988 brachten Jutta und Jürgen Heckmanns in der Ausstellung "Juden in Herford" Tafeln mit den Namen der von den Nationalsozialisten umgebrachten Herforder Juden an. Seit 2005 sind die Tafeln im Rahmen des Projektes "Jeder Name eine Geschichte" in der Gedenkzelle im Zellentrakt zu sehen. Die nun neu hinzugefügten Tafeln erinnern an die Behinderten, die politisch und religiös Verfolgten und an die Roma und Sinti, die ebenfalls im Nationalsozialismus ermordet wurden.


Begleitprogramm:

15. Mai und 17. Juli 2011, jeweils 16 Uhr
Künstlernachmittage
Die Herforder Künstler stehen zum Gespräch bereit

10. Juli 2011, 16 Uhr
Jeder Name eine Geschichte
Gespräch zum Projekt mit Jutta Heckmanns


Downloads:
Flyer jüdische Kulturtage Herford (PDF)
Leporrello (PDF)
Tafel Orte jüdischen Lebens (PDF)

Presseberichte

Antonia, Efim und Klawdia - Drei Herforder Schicksale
12.02.2011

Unter diesem Titel laden wir herzlich ein zu den

Tagen gegen das Vergessen!
Kein Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit!

Download Flyer (PDF)

Vom 12. Februar - 26. Februar 2011
Samstags von 16.00 - 17.00 Uhr
in der Gedenkstätte Zellentrakt

Rückblick auf die Gedenkveranstaltung vom 27.01.2011
03.02.2011

In der gut besuchten Gedenkveranstaltung hinterließen die Gedanken zur Befreiung von Auschwitz von Prof. Dr. Ernst Stresemann einen besonders großen Eindruck bei den Besucherinnen und Besuchern.

Gedanken zur Befreiung von Auschwitz

Helga Kohne und Rüdiger Drallmeyer

Prof. Dr. Ernst Stresemann
Foto: Ute Pahmeyer

Wo warst Du, Gott, als wir Dich suchten? Wo warst Du, als wir nach Dir schrien, gemeuchelt, geschändet, von Kugeln durchsiebt, an den Galgen getrieben, in Kammern gedrängt, Leib an Leib, nackt?
Im Finstern qualvoll vergiftet starben wir wie Schwestern und Brüder entsetzlichen Tod!
Wo warst Du, Du Himmelsrichter, als sie in unsere Häuser drangen mit dem vorgehaltenen Gewehr, um uns zusammenzutreiben für die Vernichtung? Haben wir Dir nicht gedient im Glauben, dass Du über uns bist, dass Du über uns wachst, ja, dass Du uns beschützt, wenn wir in Todesangst nach Dir rufen?
Du hast es gesehen, wie sie uns verhöhnt und gequält haben, bevor sie uns auslöschten, weil wir nach Ihrer Meinung des Lebens nicht wert waren, sondern in Rauch aufgehen sollten oder in blutiger Erde verfallen.

Wo warst Du? Was sollten wir lernen, wir, die kleine Zahl, die das Grauen überlebten, wolltest Du uns prüfen, wie stark unser Glaube an Dich sei, im Elend verlassen? Hiob, war er stärker als wir, wenn er, der Geschlagene, im Letzten sich doch zu Dir bekannte?

Sind wir wirklich wieder frei, sind wir unseren Mördern lebend entronnen? Ist unsere neue Freiheit die alte, aus der wir kamen? Damals, als wir das Geschehene noch nicht ahnten, als wir die Welt noch in Gut und Böse, in Schuldige und Unschuldige teilten und nicht glauben konnten, dass wir schon morgen den Bösen, den Schuldigen und Verdammten zugerechnet würden, die das Leben verwirkt hatten und denen keiner mehr helfen könnte, auch nicht der Schrei zu Gott.

Es ist still geworden um uns, seit wir frei sind. Wo ist die Stimme, die uns leitet? Bist Du nun stumm Gott, verstummt, da Du uns sahst, verzweifelt, gemeuchelt, hingestreckt in die Gräber in Reihe? Haben wir noch die Kraft zum Gebet und den Glauben an seine Kraft? Wird sie wieder in uns entstehen im harten Gedränge eines neu zu gestaltenden Lebens nach dem Ende der Todesangst? Haben auch die anderen, die nur zuschauten als sie uns quälten und keiner uns half, auch das Beten verlernt in einem Grauen, das auch sie anpackte, als unsere Zeit zur Befreiung schon anhob, sie aber im Heulen der Granaten zitternd in den Staub sanken?

Es kann nicht sein, dass Du nicht bist. Ich höre Dich wieder, ganz leise erst. Stirb' nicht Gott, auch wenn wir Dich nicht verstehen. Bleib bei uns, wir brauchen Dich!

Im Januar 2001

Ernst Stresemann

Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ Auschwitz
27.01.2011

Helga Kohne und Rüdiger Drallmeyer

Dr. Josef Mengele, Rudolf Höß und Josef Kramer

"Der Tod war sein Beruf"

Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken lädt Sie
und Ihre Freunde herzlich ein zur diesjährigen

Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ Auschwitz
am 27. Januar 2011 um 19 Uhr in der Kleinen Markthalle, Rathausplatz, Herford

Programm:
Wolfgang Spanier: Begrüßung
Stv. Bürgermeister Andreas Rödel: Gedenkworte
Renée Claudine Bredt: Lesung "Todesfuge" von Paul Celan
Prof. Dr. Ernst Stresemann: Gedanken zur Befreiung von Auschwitz

Miriam Söling: Zur Biografie des SS-Offiziers und Kommandanten des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz - Rudolf Höß. Höß war ein Mann, der auf Befehl ein Konzentrationslager baute und darin eine Tötungsanlage installierte, die so rationell arbeitete wie das Fließband einer Fabrik.

Nach dieser Einführung besteht die Möglichkeit, den Film "Aus einem deutschen Leben" zu sehen.

Statt dem Namen Rudolf Höß wird in diesem deutschen Spielfilm von 1977 das Pseudonym Franz Lang verwendet.
Filmdauer: 139 Minuten, Regie u. Drehbuch: Theodor Kotulla, Hauptdarsteller ist Götz George, weitere Schauspieler: Hans Korte, Elisabeth Schwarz, Kurt Hübner, Walter Czaschke etc.

Ausstellung "Wir lebten in einer Oase des Friedens …" verlängert
14.01.2011

"Wir lebten in einer Oase des Friedens…"
Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule und ihrer Herforder Schülerinnen 1926 – 1938

wird um eine Woche verlängert und ist daher bis einschließlich Samstag 5. Februar in der Gedenkstätte Zellentrakt zu sehen.

Nutzen Sie die letzte Chance, diese eindrucksvolle und informative Ausstellung über eine besondere Schule in besonderer Zeit zu sehen.

Die Ausstellung ist Samstag von 14 – 16 Uhr geöffnet und kann von Gruppen/Schulklassen nach Vereinbarung zu anderen Zeiten besucht werden.

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