ARCHIV

Das "Neue von gestern"

Da alles Aktuelle schnell an Aktualität verliert, wir ihnen aber anhand unserer ehemals neuesten Meldungen einen Überblick über das Wirken des Kuratoriums und das Geschehen im Zellentrakt verschaffen wollen, finden Sie hier im Archiv das
"Neue von gestern".


AKTUELLES 2012

Gedenkstätte geschlossen
20.11.2012

Die Gedenkstätte zeigt vom 19. November bis März 2013 keine Sonderausstellung und ist geschlossen.

Die Räume des Polizeigefängnisses und der Gedenkraum für die ermordeten Herforder Jüdinnen und Juden „Jeder Name eine Geschichte“ können nach Absprache unter 05221/189257 (Bitte Anrufbeantworter benutzen, wir rufen zurück) oder info@zellentrakt.de besucht werden.


Ab März 2013 zeigt die Gedenkstätte die Ausstellung

„Herford gehört(e) dem Führer?“
Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 – 1939
(Arbeitstitel)
mit umfangreichem Begleitprogramm.

Fotoimpressionen von der Gedenkstunde an die Reichspogromnacht 1938
15.11.2012

Fotoimpressionen von der Gedenkstunde an die Reichspogromnacht 1938
mit szenischer Lesung aus der Literatur zu „Jud Süß“
am Freitag, 9. November 2012, 19:00 Uhr Gedenkstätte Zellentrakt Rathausplatz 1

Begrüßung und Moderation durch
Friedel Böhse

Grußwort des stellv.
Bürgermeisters Ralf Grebe

Gedenkworte von
Jutta Heckmanns

Lesung von Helga Kohne

Lesung von Renée Claudine Bredt

Trommel Christian Schuchardt


Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel Neue Westfälische:
NS-Verbrechen mahnen bis in die Gegenwart (PDF)

Absage!!!
12.11.2012

Leider müssen wir die unten angekündigte Filmvorführung aus organisatorischen Gründen absagen!

Wir werden uns bemühen, die Veranstaltung kurzfristig neu zu organisieren und laden dann erneut ein.

Wir bitten um Ihr Verständnis.


Jud Süß
Der Propagandafilm von 1940

Eingeführt und kommentiert von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Sonntag, 18. November 2012, 18:00 Uhr
Kleine Markthalle Herford, Rathausplatz
Eintritt 5 €

Flyer (PDF)

Rückblick auf die Gedenkveranstaltung zum 09.11.2011
11.11.2011

Am 9.11.2011 fand unter großer Beteiligung die Gedenk-Veranstaltung an die Reichpogromnacht in Herford statt.

Gedenkworte:
Bruno Wollbrink, Bürgermeister der Stadt Herford
Harry Rothe, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold
Wolfgang Spanier, Vorsitzender des Kuratoriums

Lesung:
Renée Claudine Bredt

Diese Toten
Im Gedenken an die Nacht der Judenverfolgung ("Reichskristallnacht") in Deutschland am 9. /10. November 1938

Hört auf, sie immer Miriam
und Rachel und Sulamith
und Aron und David zu nennen
in eueren Trauerworten!
Sie haben auch Anna geheißen
und Maria und Margarete
und Helmut und Siegfried:
Sie haben geheißen wie ihr heißt

Ihr sollt sie euch nicht
so anders denken, wenn ihr
von ihrem Andenken redet,
als sähet ihr sie
alle mit schwarzem Kraushaar
und mit gebogenen Nasen:
Sie waren manchmal auch blond
und sie hatten auch blaue Augen

Sie waren wie ihr seid.
Der einzige Unterschied
war Stern den sie tragen mußten
und was man ihnen getan hat:
Sie starben wie alle Menschen sterben
wenn man sie tötet
nur sind nicht alle Menschen
in Gaskammern gestorben

Hört auf, aus ihnen
ein fremdes Zeichen zu machen!
Sie waren nicht nur wie ihr
sie waren ein Teil von euch:
wer Menschen tötet
tötet immer seinesgleichen.
Jeder der sie ermordet
tötet sich selbst

Erich Fried: Gesammelte Werke. Gedichte 3, Berlin, Verlag Klaus Wagenbach 1998. S. 444 - 445.


Kurzvortrag zum Herforder Synagogenschänder:
Christoph Laue

Fotoimpressionen

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer


Presseberichte

Trauer um Hilde Lehnert
26.10.2012

Veranstaltungen des Kuratoriums im Herbst 2012
01.10.2012

„Meine Sprache wohnt woanders“
Gedanken zu Deutschland und Israel
Mit Lea Fleischmann
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Elsbach-Haus Goebenstraße
Eintritt 8 €

Emilie und Oskar Schindler
Eine Zeitzeugin der zweiten Generation berichtet

Mit Prof. Erika Rosenberg
Dienstag, 6. November 2012, 19:00 Uhr
Synagoge, Komturstraße 21
Eintritt 6 €

Gedenkstunde an die Reichspogromnacht 1938
mit szenischer Lesung aus der Literatur zu „Jud Süß“

Freitag, 9. November 2012, 19:00 Uhr
Gedenkstätte Zellentrakt Rathausplatz 1
Eintritt frei

Orte jüdischen Lebens in Herford
Stadtrundgang mit Christoph Laue

Sonntag, 11. November 2012, 12.00 – 15.00 Uhr
Treffpunkt Neuer Markt, Herford
Kostenbeitrag VHS 5,00 €

Jud Süß
Der Propagandafilm von 1940

Eingeführt und kommentiert von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Sonntag, 18. November 2012, 18:00 Uhr
Kleine Markthalle Herford, Rathausplatz
Eintritt 5 €

„Jud Süss, Geschichte(n) einer Figur“
noch bis 18.November 2012
Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus

 

Flyer (PDF)

"Jud Süß" - Geschichte(n) einer Figur
07.08.2012

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung
am Samstag, 25. August 2012 um 16 Uhr
in die Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1, 32052 Herford

Begrüßung:
Wolfgang Spanier (Kuratorium)
Bruno Wollbrink (Bürgermeister der Stadt Herford)

Einführung:
Miriam Hesse (Göttingen)

Lesung

 

Flyer (PDF)
Materialien zu der Ausstellung

 

 

Fotoimpressionen:

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Sommerpause
20.06.2012

Die Gedenkstätte zeigt vom 25. Juni bis 25. August 2012 keine Sonderausstellung und ist geschlossen.

Die Räume des Polizeigefängnisses und der Gedenkraum für die ermordeten Herforder Jüdinnen und Juden „Jeder Name eine Geschichte“ können nach Absprache unter 05221/189257 (Bitte Anrufbeantworter benutzen, wir rufen zurück) oder info@zellentrakt.de besucht werden.

Ab dem 25. August 2012 zeigt die Gedenkstätte die Ausstellung „Jud Süß“ – Geschichte(n) einer Figur mit umfangreichem Begleitprogramm.

 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt"
23.04.2012

Die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt" wurde am 21. April 2012 unter großer Beteiligung eröffnet.

Fotoimpressionen:

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer


Materialien zu der Ausstellung
Presseberichte

Kinder im KZ Theresienstadt
28.03.2012

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung

Kinder im KZ Theresienstadt
mit Begleitausstellung Herforder Kinder im KZ Theresienstadt

am 21. April 2012 um 17 Uhr in die Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1, 32052 Herford

Begrüßung:
Wolfgang Spanier (Vorsitzender des Kuratoriums)
Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Herford

Beiträge:
Harry Rothe (Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold)
Christoph Laue (Stadtarchivar): Herforder Kinder im KZ Theresienstadt
Renée Claudine Bredt (Kuratorium): „Wann wohl das Leid ein Ende hat“
Gedichte aus Theresienstadt von Ilse Weber

Video-Film:
Wolfgang Heinemann (Interview über den letzten Transport aus Herford nach Theresienstadt, ein Film von Jutta und Jürgen Heckmanns)

Interessierte können im Anschluss den Film „Bilder aus Theresienstadt“ des Niedersächsischen Vereins zur Förderung von Theresienstadt sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein pädagogisches Begleitmaterial, das im Zellentrakt erhältlich und hier abrufbar ist.


Die Ausstellung ist vom 21. April bis 26. Juni 2012 zu sehen.

Führungen für Gruppen/Schulklassen nach Vereinbarung unter:
Telefon: 05221/189257
Telefax: 05221/132252
info@zellentrakt.de


Die Ausstellung Kinder im KZ Theresienstadt – Zeichnungen, Gedichte, Texte, des Studienkreises Deutscher Widerstand, Frankfurt wird in Herford ergänzt um:

Ausstellungstafeln zu Herforder Kindern und Jugendlichen im KZ Theresienstadt:
Mirjam Rosenthal, Siegfried Frank, Käthe Frank, Adele Frank, Walter Frank, Wolfgang Heinemann, Beatrice und Harry Rothe

Bilder aus dem Zyklus „Konzentrationslager – Vorhof zur Hölle“ des Künstlers Leo Haas (1901 – 1983).


Einladung (PDF)

Rückblick: Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ Auschwitz
02.02.2012

Am 27. Januar 2012 fand in der Synagoge Herford, Komturstraße die gut besuchte Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ Auschwitz "Die arme Tante Dora" statt.

Gedenkworte:
Wolfgang Spanier

Vortrag von Dr. Will Feld (Herford) zum Schicksal von Dora Marcus, geb. Weingarten, aus Herford

Lesung:
Renée Claudine Bredt


Verlesenes Gedicht "Wir Geretteten" (PDF)

Fotoimpressionen

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer


Presseberichte

Presseeinladung - Buchvorstellung "Heimat für Fremde?"
26.01.2012

Buchvorstellung
am 9. Februar 2012, um 14 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt (Rathausplatz 1, Herford)

Der Arbeitskreis ostwestfälisch-lippische Archive und das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken präsentieren in der gleichnamigen Ausstellung den Begleitband.

Die Autoren und Mitglieder des Arbeitskreises sind anwesend.


Hier finden Sie die Buchhandels-Informationen und das Umschlagbild:
Buchhandels-Information
Umschlagbild + Seite 1-11

Über eine Berichterstattung in ganz OWL freuen wir uns.


Weitere Informationen über:

Arbeitskreis ostwestfälisch-lippische Archive
Dr. Jens Murken
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Postfach 101051, 33510 Bielefeld
Fon: 0521/594-296
Fax: 0521/594-7296
jens.murken@lka.ekvw.de
www.archiv-ekvw.de
www.owl-archive.de

Kommende Veranstaltungen
09.01.2012

Wir laden herzlich ein zu den kommenden Veranstaltungen, vgl. PDF unten, insbesondere zu:
"Dütschlünd, Dütschlünd, übür üllüs"

Lesung des Satirikers Osman Engin

19. Januar 2012 um 19:30 Uhr
Elsbach Haus, in Kooperation mit der Buchhandlung Auslese

Eintritt: 6 €uro


Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung des KZ Auschwitz "Die arme Tante Dora"

27. Januar 2012, 19 Uhr
Synagoge Herford, Komturstraße

Gedenkworte

Vortrag von Dr. Will Feld (Herford) zum Schicksal von Dora Marcus, geb. Weingarten, aus Herford


Flyer OWL - Heimat für Fremde (PDF)

OWL – Heimat für Fremde? - Verlängert
09.01.2012

Aufgrund des anhaltenden Interesses werden die Ausstellungen bis 1. April 2012 verlängert

OWL - Heimat für Fremde?
Migration und Integration in Ostwestfalen- Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart und die Begleitausstellungen:

Heimat hier - Heimat dort
Kinder mit Migrationshintergrund aus der Grundschule Radewig zeigen, sich und ihre Familie in der neuen und alten Heimat.

Türkeistämmige in Deutschland
Darstellung der Ursachen für das Scheitern eines Teils der türkeistämmigen Menschen in der deutschen Gesellschaft, der Möglichkeiten für eine bessere Integration und der bedeutenden Beiträge der Türkeistämmigen zur Politik, Wirtschaft und Kultur in Deutschland


Flyer OWL - Heimat für Fremde (PDF)

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