ARCHIV

Das "Neue von gestern"

Da alles Aktuelle schnell an Aktualität verliert, wir ihnen aber anhand unserer ehemals neuesten Meldungen einen Überblick über das Wirken des Kuratoriums und das Geschehen im Zellentrakt verschaffen wollen, finden Sie hier im Archiv das
"Neue von gestern".


AKTUELLES 2016

Verlängerung der Ausstellung "Mit dem Führer zum Sieg?"
06.12.2016

„Mit dem Führer zum Sieg? – Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945“

Die Ausstellung wird verlängert bis zum 26. März 2017:

Die Gedenkstätte Zellentrakt verlängert auf Grund des großen Interesses die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ bis zum 26. März 2017. Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember 2016 weiterhin und ab 7. Januar 2017 wieder jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Gruppen und Schulklassen können über die Mailadresse info@zellentrakt.de sowie telefonisch unter 05221/189-257 (Anrufbeantworter nutzen) Termine für Führungen und pädagogische Programme vereinbaren.

Im Laufe der bisherigen Ausstellungszeit übergaben Besucherinnen und Besucher dem Stadtarchiv und Kuratorium zahlreiche weitere Dokumente, die teilweise in der Ausstellung zugänglich gemacht werden.

Jüngstes Beispiel ist die Lesefibel „Gute Kameraden“, die in den 1940er Jahren auch in den Volksschulen in Stadt und Kreis eingesetzt wurde. In diesem Schulbuch wird deutlich, wie schon Sechsjährigen Schülerinnen und Schüler auf ihren künftigen „Dienst“ für das NS Regime eingespielt wurden. Selbstverständlich sind die Beteiligung am Jungvolk, beim der HJ und dem BDM. SA-Leute werden als große Vorbilder dargestellt und sc hließlich lädt Adolf Hitler gottgleich selbst zu seinem Geburtstag ein. Vom Krieg ist noch keine Rede, aber selbstverständlich bekommt der Junge zu Weihnachten ein Gewehr…

Das Buch und viele andere Dokumente sind in der Ausstellung zu betrachten.

Zellentrakt


Weitere Infos:

70 Jahre nach dem Kriegsende und der Befreiung vom NS-Regime zeigt die Ausstellung mit zahlreichen Dokumenten, Zeitzeugenberichten und Originalexponaten aus der Region, wie es der Bevölkerung an der „Heimatfront“ und den Soldaten aus dem Raum Herford in den Kriegsjahren erging und wie die Verfolgung von Minderheiten fortgesetzt und bis zur Vernichtung gesteigert wurde.

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der „Heimatfront“ neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis der militärische Zusammenbruch und die Befreiung durch die Alliierten im April/Mai 1945 die Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der Heimatfront ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten. Die Gestaltung der Ausstellungstafeln ermöglicht den Zugang zum Thema sowohl über eine vergleichende chronologische Verfolgung der Geschehnisse im Raum Herford sowie im Krieg allgemein, als auch einen Zugang über die Auswahl einzelner Themen und persönlicher Schicksale durch die Kriegsjahre.

Die Ausstellung sensibilisiert dafür, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und Flucht und Vertreibung aus Kriegsgebieten auch für heute daraus abgeleitet werden können.

Zur Ausstellung gibt es pädagogische Materialien, die bei Führungen von den Schulklassen in der Ausstellung genutzt werden können, und eine umfangreiche Materialsammlung, nicht als Dokumentation der Ausstellungstafeln und –Exponate, sondern als Ergänzung zur Zusammenfassung der in der Ausstellung erscheinenden Themen und Texte. Ergänzend können die sich im Archiv des Vereins für Herforder Geschichte befindliche Kriegschronik der Stadt Herford, verfasst von Gustav Schierholz und kommentiert übertragen von Volker Beckmann sowie verschiedene in Original und Kopie vorliegenden Feldpostbriefsammlungen und Kriegsfotoalben als Quellenmaterial herangezogen werden. Alle Materialien werden unter www.zellentrakt.de zugänglich gemacht. Jutta und Jürgen Heckmanns haben in 3 Videofilmen Herforder Zeitzeugen befragt. Die Filme über Renate Späth, Inge Gravenkamp und Walter Heinemann werden in der Ausstellung gezeigt, sind nach Absprache aber auch kommentiert in Schulen einzusetzen.

Fotoimpressionen Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
10.11.2016

Fotoimpressionen vom Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9./10. Nov. 1938 am Mittwoch, 9. November 2016 in der Aula des Friedrichs-Gymnasiums Herford.

Begrüßung/Gedenkworte:
Gudrun Horst de Cuestas, Schulleiterin des Friedrichs-Gymnasiums

Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Kuratorium

Theaterstück des Theater odos (Münster)
Mit: Judith Suermann und Sarah Giese
Regie/Autor: Heiko Ostendorf

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Einladung zum Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
13.10.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu:

Am Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht
vom 9./10. Nov. 1938

Mittwoch, 9. November 2016, 19:00 Uhr

Aula des Friedrichs-Gymnasiums Herford
Werrestr. 9, 32049 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Gedenkworte:
Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford
Friedel Böhse, Kuratorium


Eine Frau spricht über ihre Kindheit, über ihre sieben Geschwister. Besonders die jüngste Schwester liebt sie sehr. Aber dann verliert Hanna Mandel ihre gesamte Familie in Auschwitz. Sie selbst überlebt mehrere Konzentrationslager. Das Theaterstück über die wahre Geschichte von Hanna Mandel ist mehr als eine Vergangenheitsbewältigung der Gräueltaten der Nazis.

Denn nach der Befreiung hört das Grauen für ehemalige KZ-Insassen nicht auf. Hanna erzählt, wie die schrecklichen Erlebnisse ihr weiteres Leben beeinflusst haben. In dieser Schilderung stecken die widerstrebenden Gefühle von Hanna – und vielleicht jedes Überlebenden. Wut, Trauer, Vergeltung, Unglaube und Gerechtigkeitssinn überlagern sich, wechseln sich ab, verbinden sich zu einem der heftigsten psychischen Cocktails, den ein Mensch empfinden kann.

Nach und nach beginnt Hanna ihr Leben zu ändern. Und als sie im Fernsehen eine Trauerfeier zur Erinnerung der Holocaust-Opfer sieht, sagt Hanna: “Aber ich lebe doch noch!” Denn als Überlebende mit all ihren Traumata fühlt sie sich vergessen. Ein Theaterstück, dass die Kindheit in einer jüdischen Familie, den Holocaust und das Leben mit den Erfahrungen in den Konzentrationslagern zu einem einfühlsamen und nachdenklichem Erlebnis verbindet.

Ein Theaterstück des Theater odos (Münster)
Mit: Judith Suermann und Sarah Giese
Regie/Autor: Heiko Ostendorf


Flyer (PDF)
Presseartikel

Bildungspartnerschaft Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt
27.09.2016

Verlängerung der Bildungspartnerschaft von Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt

Am 26.9.2016 wurde in der Gesamtschule Friedenstal die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung Bildungspartnerschaft Gedenkstätte Zellentrakt Herford und Gesamtschule Friedenstal Herford von den Beteiligten unterzeichnet.

Die am 25.8.2014 zuerst geschlossene Kooperationsvereinbarung wird um mindestens weitere zwei Jahre verlängert . Alle Beteiligten (Gesamtschule Friedenstal, Gedenkstätte Zellentrakt als Bestandteil des Stadtarchivs Herford und Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.) haben die bisherige Kooperation positive ausgewertet und halten eine Verlängerung mit neuen Projekten für sehr sinnvoll. Unter Begleitung von Helga Kohne und Renée Claudine Bredt vom Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. und von LehrerInnen des Gesamtschule Friedenstal wurden in den letzten zwei Jahren mit verschiedenen Schülergruppen mehrere Projekte entwickelt und der Öffentlichkeit präsentiert. SchülerInnen der Gesamtschule gestalteten u. A. erfolgreich mehrere Gedenkveranstaltungen zur Bücherverbrennung 1933, zur Reichpogromnacht am 9.11.1938 und zum Widerständler Heiko Ploeger, waren an der Eröffnung der Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ in der Gedenkstätte beteiligt und präsentierten in ihrer Schule anderen SchülerInnen eine Ausstellung zur Zwangsarbeit im Raum Herford. In diesem Sinne soll in den nächsten Jahren die Kooperation fortgesetzt werden.

Zellentrakt Zellentrakt Zellentrakt

Fotos der Unterzeichnung (Ute Pahmeyer)

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Fotos von Veranstaltungen (Ute Pahmeyer)

Verlängerung der Bildungspartnerschaft von Gesamtschule Friedenstal und Gedenkstätte Zellentrakt (PDF)

Presseberichte

Fotoimpressionen Gedenkfeier und Kranzniederlegung
19.09.2016

Fotoimpressionen der
Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 72. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger

Am Donnerstag, 15. September 2016
Friedhof »Zum ewigen Frieden« in Herford

Worte des Gedenkens:
Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford und Friedel Böhse, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Herford

musikalischer Beitrag des Gewerkschaftschors Herford

Lesung von SchülerInnen der Gesamtschule Friedenstal in Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen ImpressionenImpressionen ImpressionenImpressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Gedenkfeier und Kranzniederlegung
07.09.2016

Wir laden herzlich ein zur:
Gedenkfeier und Kranzniederlegung zum 72. Jahrestag der Hinrichtung von Heiko Ploeger

Am Donnerstag, 15. September 2016, 16.45 Uhr.
Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofs »Zum ewigen Frieden« in Herford.

Gedenkfeier (PDF)

Zellentrakt wieder geöffnet
24.08.2016

Die Gedenkstätte Zellentrakt ist ab 27. August 2016 nach Abschluss der Umbauarbeiten im Rathaus wieder geöffnet.

Dank der neuen Beschilderung ist der Zellentrakt nur noch leichter zu finden.

Beschilderung Zellentrakt Beschilderung Zellentrakt Beschilderung Zellentrakt


Es läuft weiterhin die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?, Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945“
Sie kann jeden Samstag und Sonntag von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen noch bis 16.12.2016 wieder besucht werden.

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen auch im Raum Herford tiefgreifende Veränderungen: Die Männer mussten in den Krieg, die Familien erlebten an der „Heimatfront“ neben der Sorge um ihre Angehörigen Not und Bombenkrieg. Die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten setzte sich fort bis zur massenhaften Ermordung. Auch der Raum Herford wurde schließlich zum Kriegsschauplatz, bis die Befreiung im April/Mai 1945 die überlebenden Menschen erlöste.

Offizielle Dokumente, aber vor allem private Fotos und Briefe aus dem Krieg und von der Heimatfront ergeben zusammen ein Bild der Geschehnisse und vermitteln, was die ganz normalen Menschen vom Krieg erfuhren und erlebten.

Die Ausstellung soll zusammen mit den Begleitprogramm dafür sensibilisieren, wie Krieg, Verfolgung und ein diktatorisches Regime den Alltag beeinflussten und welche Haltungs- und Handlungsmöglichkeiten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten und Flucht und Vertreibung aus Kriegsgebieten auch für heute daraus abgeleitet werden können.

Eine Ausstellung des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.


Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.
Führungen für Gruppen/Schulklassen unter:
Tel. 05221-189257 (Anrufbeantworter nutzen)
FAX 05221-132252, info@zellentrakt.de

Zur Ausstellung erscheinen eine Broschüre und pädagogische Begleitmaterialen, die im Zellentrakt erhältlich sind, sowie hier.

Fotoimpressionen zur Mahn- und Gedenkveranstaltung
07.09.2016

Fotoimpressionen der Mahn- und Gedenkveranstaltung
für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

am Dienstag, dem 6. September 2016, um 18.00 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford

Begrüßung:
Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)

Grußworte:
Hartmut Golücke (stv. Landrat des Kreises Herford)

Kurzvortrag:
Jan C. Hambruch (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Bünde) „Kindermorde im Rahmen der Euthanasie der NS-Zeit“

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zur Mahn- und Gedenkveranstaltung
17.08.2016

Wir laden ein zur

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit

am Dienstag, dem 6. September 2016, um 18.00 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus
am Daniel-Pöppelmann-Haus, Deichtorwall, Herford


Begrüßung:

Dr. med. Wolf Müller, (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken)

Gedenkworte:
Hartmut Golücke (stv. Landrat des Kreises Herford)

Kurzvortrag:
Jan C. Hambruch (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Bünde) „Kindermorde im Rahmen der Euthanasie der NS-Zeit“

Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal.


Einladung (PDF)

Zellentrakt geht in die Sommerpause
05.07.2016

Die Gedenkstätte Zellentrakt ist vom 11.7. bis 26.8.2016 wegen der Sommerferien und Umbauarbeiten im Rathaus geschlossen.

Ab 27.8. ist die Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?, Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945“ jeden Samstag und Sonntag von 14 – 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen wieder zu besuchen.

Die Ausstellung ist noch bis 16.12.2016 zugänglich.

Friedel Böhse ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums
15.06.2016

Foto: Der engere Vorstand des Kuratoriums, von links Jochen Krössin, Gisela Küster, Renée Claudine Bredt und Friedel Böhse (Foto Ute Pahmeyer)

Friedel Böhse ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken e.V. wurde 13. Juni 2016 im Großen Sitzungssaal des Herforder Rathauses der bisherige kommissarisch amtierende Vorsitzende Friedel Böhse in der Nachfolge von Wolfgang Spanier zum Vorsitzenden gewählt. Den engeren Vorstand komplettieren Gisela Küster als Stellvertreterin, Jochen Krössin als Schatzmeister und Renée Claudine Bredt als Schriftführerin. Die Versammlung bestimmte zudem neun weitere Mitglieder des Vereins als Beisitzer im Vorstand.

Friedel Böhse berichtete den Anwesenden über die Aktivitäten des Vereins. Er erwähnte u.a. die Erarbeitung und Eröffnung der Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg?“ am 1. September 2015 (diese läuft noch bis 18.12.2016) und die Ausgestaltung der Bildungspartnerschaft mit der Gesamtschule Friedenstal. Die gemeinsamen Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern wurden von den Kuratoriumsmitgliedern Helga Kohne und Renée Claudine Bredt und Lehrkräften der Schule geplant und gestaltet.

Böhse hob des Weiteren die Gedenkveranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 2015 hervor. Unter dem Titel „Dein Haar hat Lieder, die ich liebe…“ erinnerten Renée Claudine Bredt, Helga Kohne, Dirk Strehl und Fabian Steinborn an die Schriftsteller Mascha Kalécko, Max-Hermann Neiße, Kurt Tucholsky und Ernst Toller. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Randall Nordstrom, Bettina Lange, Christoph Starke (Potsdam) mit Werken von Erwin Schulhoff umrahmt.

Am 08. Mai 2015 fand die Eröffnung der Ausstellung zur „Zwangsarbeit in Herford“ in der Gesamtschule Friedenstal (im Rahmen der Bildungspartnerschaft) statt. Das Kuratorium beteiligte sich am 7. September 2015 an der Mahn-und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Patientenmord und Zwangssterilisation in der NS-Zeit mit Kranzniederlegung und am 15. September 2015 an der Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung am Grab von Heiko Ploeger (Gemeinsame Veranstaltung mit dem DGB-Kreisverband Herford und Arbeit und Leben, Kreis Herford, Schülerinnen der GS Friedenstal und Abiturient Fabian Steinborn; Gewerkschaftschor Herford).

Am 9. November 2015 erinnerte das Kuratorium unter dem Titel „Es brennt, es brennt und keiner löscht – Der Anfang vom Ende“ in der Synagoge an die Reichspogromnacht. Gestaltet wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal mit einer Sprechmotette und einem Gedichtvortrag.

Zum „Tag des Gedenkens an der Opfer des Nationalsozialismus“ am 27.1.2016 gelang es dem Kuratorium den Historiker und Publizisten Dr. Götz Aly zu einem Vortrag zum Thema „Volk ohne Mitte – Die Nutznießer des Mordens im III. Reich“ zu gewinnen.

Im Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung referierten am 17. März 2016 Helga Kohne und Dieter Begemann unter dem Titel „Sie widersetzen sich“ über Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit im Kreis Herford“.

Am 21. April 2016 berichtete Prof. Dr. Norbert Frei, Jena über „1945 und wir. Das 3. Reich im Bewusstsein der Deutschen. Die Gegenwart in der Vergangenheit“.

Zum Tag der Bücherbrennung am 10. Mai 2016 gestalteten Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal (Erarbeitung durch Helga Kohne und Renée Claudine Bredt) unter dem Titel „Brandmale, Ostende 1936“ eine szenische Lesung und Lesecollage.

„Antiziganismus –Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“ war Thema am 9. Juni 2016. Eine Einführung gab Gisela Küster, Referenten waren Markus End, Berlin und Sintezza Samantha Rose, Hannover.

Friedel Böhse dankte den örtlichen Medien für die umfassende Berichterstattung, der Stadt Herford (insbesondere Bürgermeister Tim Kähler und Stadtarchivar Christoph Laue) für die gute Zusammenarbeit und bedankte sich bei allen aktiv Tätigen des Kuratoriums.
Für 2016/2017 plant das Kuratorium u.a. am 9. und 10. November eine Aufführung des Theaters odos mit dem Stück „Ich lebe noch“ in der Aula des Friedrichs-Gymnasiums und am 27. Januar 2017 eine Lesung mit der Autorin Anita Haviv-Horiner aus ihrem Buch „Grenzenlos- Deutsche in Israel und Israelis in Deutschland“. Vom 7. April bis 9. Juli 2017 wird im Zellentrakt die Ausstellung „Vergiss den Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz“ gezeigt. In Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold plant das Kuratorium eine Inventarisierung des jüdischen Friedhofs Herford in einer epigrafischen Datenbank durch das Salomon-Steinheim-Institut in Essen. Die Bildungspartnerschaft mit der Gesamtschule Friedenstal soll weiter fortgesetzt werden.


Pressemitteilung (PDF)

Fotoimpressionen der Veranstaltung "Antiziganismus"
10.06.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma

Donnerstag, 9. Juni 2016, Elsbach-Haus

Begrüßung: Friedel Böhse
Moderation und Einführung: Gisela Küster, Mitglied des Kuratoriums
Vorträge von Markus End und Sintezza Samantha Rose

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Fotoimpressionen zur Veranstaltung Brandmale
12.05.2016

Fotoimpressionen zur Veranstaltung:

Brandmale
Ostende 1936

Veranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung 1933
10. Mai 2016, Elsbach-Haus

Grußworte:
Friedel Böhse, Kuratorium
Rainald Könings, Gesamtschule Friedenstal

Mitwirkende :
Drinor Bahtiri, Tim-Fabian Beckmann, Leon Begemann, Galat Bicho, Angelika Bonin, Fidan Ekinci, Andreas Ergert, Jana Frenzel, Valerie Kurbakov, Gül Kurt, Melina Lindner, Nicole Lochowicz, Nicole Meiser, Jessica Metzger, Ebru Polat, Hendrik Sawatzki, Tim Ole Seifert, Helin Yaprak, Antonina Markovic (Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal, Jg. 11)

Schulische Betreuung:
Hannes Röhrbein

Konzept und Realisation:
Claudine Bredt / Helga Kohne

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Einladung zu "Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des ..."
12.05.2016

Dipl. Politologe Markus End,
TU Berlin


Sintezza Samantha Rose,
Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover

„Die Kinder sind ausgesprochene Zigeunernaturen und es ist vom rassischen Standpunkt betrachtet, sehr fraglich, ob die Fürsorgeerziehung irgendeinen Dauererfolg haben würde.“
(aus den Jugendamtsakten der Stadt Herford in der Zeit des NS)

„Ich bitte, die unterstellten Behörden anzuweisen, durch scharfe Überwachung der Zigeuner die Entfernung der Asozialen zu ermöglichen.“
(Anordnung an den Bürgermeister von Herford vom 19.10.1942)


Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu:

Antiziganismus – Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:30 Uhr
Seminarraum Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford

Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Moderation und Einführung:
Gisela Küster, Mitglied des Kuratoriums


Markus End
ist Diplom-Politologe und promoviert derzeit an der Technischen Universität Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Er arbeitet in der politischen Erwachsenenbildung und als wissenschaftlicher Autor, u. a. für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, den Amaro Drom e.V. und das Phiren Amenca Netzwerk.

Buchveröffentlichungen:
Antiziganistische Zustände - Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments, 2009
Antiziganistische Zustände 2 - Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse, 2013


Sintezza Samantha Rose
arbeitet im Forum für Sinti und Roma e.V. Hannover. Sie berichtet über alltägliche Benachteiligungen und Diskriminierungen von Sinti und Roma. Das Forum für Sinti und Roma e.V. vertritt die Interessen der etwa 12.000 in Niedersachsen lebenden Sinti. Darüber hinaus wird die Einrichtung aus den Nachbarländern Niedersachsens oft um Hilfe und Unterstützung gebeten.


Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: “Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945 statt.

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Fotoimpressionen der Veranstaltung "1945 und wir..."
25.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen
Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Brandmale
04.04.2016

Gemälde von Felix Nussbaum, als Künstler verboten, verfolgt, ermordet

Brandmale
Ostende 1936

Veranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung 1933

10. Mai 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Ostende 1936:
Das letzte Treffen der Schriftsteller
Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Hermann Kesten, Egon Erwin Kisch und Ernst Toller

Diese sechs Autoren sind Teil einer großen Emigrantenfamilie, die sich drei Jahre nach der ersten Bücherverbrennung der Nazis noch einmal treffen. Es könnte ein Urlaub unter Freunden sein, wenn sich die Lage in Deutschland nicht täglich zuspitzte, sie nicht verboten wären, sie nicht verfolgt würden, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Sie sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil. Darum geht es, aber auch um ihr Schreiben und Leben im Exil.
Alle tragen Brandmale bis an ihr Lebensende.

Eine Lesecollage mit Sprechmotette, Lesung und szenischen Elementen.

Mitwirkende:
Drinor Bahtiri, Tim-Fabian Beckmann, Leon Begemann, Galat Bicho, Angelika Bonin, Fidan Ekinci, Andreas Ergert, Jana Frenzel, Valerie Kurbakov, Gül Kurt, Melina Lindner, Nicole Lochowicz, Nicole Meiser, Jessica Metzger, Ebru Polat, Hendrik Sawatzki, Tim Ole Seifert, Helin Yaprak, Antonina Markovic (Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Friedenstal, Jg. 11)

Schulische Betreuung:
Hannes Röhrbein

Konzept und Realisation:
Claudine Bredt / Helga Kohne


Einladung (PDF)

Einladung zu "1945 und wir"
04.04.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

1945 und wir
Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen

Die Gegenwart der Vergangenheit

Lesung mit Prof. Dr. Norbert Frei, Jena

Donnerstag, 21. April 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus, Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Norbert Frei, geb. 1955 in Frankfurt am Main, ist Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitet das „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“. Von 1979 bis 1997 war er Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, danach bis 2005 Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum; 1985/86 Kennedy-Fellow an der Harvard University, Cambridge/Mass.; 1995/96 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin; 2004 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, 2007 Gastwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Nationalsozialismus, u.a.: „Der Führerstaat“, „Vergangenheitspolitik“, „Journalismus im Dritten Reich“, „Hitlers Eliten nach 1945“, „Das Dritte Reich im Überblick“, „1945 und wir – Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen“

1945 und wir“ ist eine aktuelle Analyse des Umgangs der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Sieben Jahrzehnte sind vergangen, seit Hitlers Herrschaft im Bunker unter der Reichskanzlei ihr Ende fand. Doch die Erinnerung an die NS-Zeit erscheint gegenwärtiger denn je. Liegt der Grund dafür - paradoxerweise – im Aussterben der Zeitzeugen? Und was hieße das für die Zukunft?

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Veranstalter:

Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de

Weitere Termine (jeweils 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Dienstag, 10. Mai 2016: „Brandmale, Ostende 1936“, Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Fotoimpressionen zu der Veranstaltung "Sie widersetzten sich..."
06.04.2016

Fotoimpressionen der Veranstaltung

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Vortragende: Helga Kohne, Dieter Begemann und der Herforder Gewerkschaftschor.

Am Donnerstag, 17. März 2016, Elsbach-Haus

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zu "Sie widersetzten sich..."
22.02.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Sie widersetzten sich....
Paula Lohagen, Wilhelm Oberhaus, Heiko Ploeger und Hermann Abke

Helga Kohne und Dieter Begemann erzählen ihre Geschichten.
Sie werden begleitet vom Herforder Gewerkschaftschor.

Donnerstag, 17. März 2016 19:30 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)


Vier Namen, vier Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie waren ganz normale Herforder und gerieten durch ihre Überzeugung und Lebensumstände in Widerspruch zum Nazi-Staat. Sie verweigerten sich, teilweise bis zum aktiven politischen Widerstand. Dafür wurden sie verhaftet, starben in Konzentrationslagern oder wurden im Namen des Deutschen Volkes ermordet.

Wie vertraut sind diese Menschen den Herfordern?

Paula Lohhagen ist 1897 in Herford geboren und im Endebutt, einem Arme-Leute-Viertel aufgewachsen. Schon früh hatte sie sich in der sozialistischen Jugendbewegung engagiert. Sehr jung trat sie in die kommunistische Partei ein und arbeitete im organisierten Widerstand. Paula Lohagen wurde verhaftet und durchlief von da an Zuchthaus und die KZs Ravensbrück und Auschwitz, wo sie ermordet wurde.

Wilhelm Max Oberhaus ist 1901 in Herford geboren. Er war Pfarrer und nutzte die Kanzel, um seinen Unmut öffentlich zu machen. Er wurde mehrmals verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. 1941 wurde Pfarrer Oberhaus in das KZ Dachau überführt, wo er 1942 starb. Die Grundschule am Wilhelmsplatz in Herford trägt seinen Namen.

Heiko Ploeger wurde 1898 geboren. Heiko Ploeger hat sich von Anfang an am aktiven Widerstand gegen die Nazis z.B. durch Flugblattaktionen in Herford beteiligt. Ploeger lebte in Herford und arbeitete in Bielefeld bei Dürkopp. Er war Arbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokrat. Ploeger hörte ausländische Sender und gab Informationen an Kollegen im Betrieb weiter. Das war ein Verbrechen auf dem die Todesstrafe stand. Heiko Ploeger wurde am 15. September 1944 hingerichtet.

Hermann Abke, geboren 1904, lebte mit seiner Familie in Herford. Er war einer von vielen zum Tode verurteilten Zeugen Jehovas im NS- Regime. Wie alle Zeugen Jehova verweigerte er den Wehrdienst und den Hitlergruß. Er berief sich auf seinen Glauben und das Gebot: 'Du sollst nicht töten'. Hermann Abke wurde am 17. Juli 1944 hingerichtet.

An alle vier Opfer wird erinnert durch Stolpersteine, Kranzniederlegungen an den Gräbern oder Gedenkstunden.


Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt:
„Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945


Weitere Termine (jew. 19:30 im Elsbach-Haus):

  • Donnerstag, 21. April 2016: „1945 und wir - Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“, Prof. Dr. Norbert Frei, Jena
  • Dienstag, 10. Mai 2016: Gedenktag an die Bücherverbrennung 1933
  • Donnerstag, 9. Juni 2016: „Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“, Marcus End, Berlin


Einladung (PDF)

Vorbild im Ehrenamt
15.02.2016


Fotos: Burkhard Stahn

Am Tag des Ehrenamtes, dem 5.12.2015 wurde das Kuratorium zusammen mit anderen Institutionen und Personen mit einer Urkunde für das „Vorbild im Ehrenamt“ ausgezeichnet.

Seit dem 12.2.2016 sind einige Mitglieder des Kuratoriums auch auf der im Rathaus angebrachten Tafel zu sehen.

Urkunde (PDF)

Presseberichte

 

 

 

 

 

 

 

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin
29.01.2016

Fotoimpressionen der Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

„Volk ohne Mitte“
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

vom Mittwoch, 27. Januar 2016 im Elsbach-Haus Herford
Begrüßung: Friedel Böhse
Gedenkworte: Bürgermeister Tim Kähler

Presseberichte

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Fotos: Ute Pahmeyer

Volk ohne Mitte
11.01.2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

Volk ohne Mitte
Die Nutznießer des Mordens im Dritten Reich

Die Ausplünderung der Juden und die individuelle Bereicherung aller Deutschen

Lesung mit Dr. Götz Aly, Berlin zum
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mittwoch, 27. Januar 2016 20:00 Uhr
Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
Eintritt frei (eine Spende wird erbeten)

Flyer (PDF)


Götz Aly, geboren 1947, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Berlin. Er hat wichtige Veröffentlichungen zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus vorgelegt, 2015 „Volk ohne Mitte –Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus“). Er war Redakteur bei der taz, bei der Berliner Zeitung und arbeitet heute als freier Autor.

2002 wurde Götz Aly mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Marion-Samuel-Preis, 2012 mit dem Ludwig-Börne-Preis. In seinen Essays in „Volk ohne Mitte“ eröffnet Götz Aly überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten. Er schildert individuelle Bereicherungen, zeigt, wie die Staatskasse und damit alle Deutschen von dem beispiellosen Raubzug in Europa profitierten, und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern. Er zeigt, wie sehr nach 1945 der Korpsgeist und Karrierismus die Erforschung dieser Vergangenheit noch lange behinderten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt: „Mit dem Führer zum Sieg?“ Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945

Veranstalter:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. und dem Verein für Herforder Geschichte e.V.

Kontakt:
Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V. Gedenkstätte Zellentrakt 05221/ 189 257
info@zellentrakt.de, www.zellentrakt.de


Weitere Termine:

Donnerstag, 17. März 2016:
„Widerstand im Raum Herford“,
Helga Kohne und Dieter Begemann (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 21. April 2016:
„1945 und wir- Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen -Die Gegenwart der Vergangenheit“,
Prof. Dr. Norbert Frei, Jena (Elsbach-Haus)

Donnerstag, 2. Juni 2016:
„Antiziganismus in den Medien - Kontinuitäten und Brüche des Rassismus gegen Sinti und Roma“,
Marcus End, Berlin (Elsbach-Haus)


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