AKTUELLES KURATORIUM

Fotoimpressionen zur Veranstaltung "Brennende Liebe"
15.05.2017

Fotoimpressionen zu „Brennende Liebe“ Verfolgt-verjagt-vergessen:

Claire und Yvan Goll und ihre Liebe(n)
Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 am Mittwoch, den 10. Mai 2017 im Elsbach-Haus gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal Jahrgangsstufe 11 /12 in Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Mitwirkende: Kewin Ammo, Leon Begemann, Galat Bicho, Rozerin Cakmak, Daria Dorn, Regina Doroshenko, Rogdar Hamo, Katharina Lohrei, Seher Özel, David Touray

Bühnenbild: Kyra-Eve Prothero, Annelie Flohr

Musikalische Begleitung: Thomas Lüking

Konzept und Realisation:
Renée Claudine Bredt (Kuratorium)
Michael Römer (Gesamtschule Friedenstal)

Gedenkworte:
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Friedel Böhse (Vorsitzender des Kuratoriums)

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

Einladung zur Veranstaltung "Brennende Liebe"
11.03.2017

„Brennende Liebe“
Verfolgt-verjagt-vergessen:

Claire und Yvan Goll und ihre Liebe(n)
Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Elsbach-Haus
Goebenstraße 3-7, 32052 Herford
gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Friedenstal Jahrgangsstufe 11 /12 in Kooperation mit dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

Mitwirkende:
Kewin Ammo, Leon Begemann, Galat Bicho, Rozerin Cakmak, Daria Dorn, Regina Doroshenko, Rogdar Hamo, Katharina Lohrei, Seher Özel, David Touray

Bühnenbild:
Kyra-Eve Prothero, Annelie Flohr

Musikalische Begleitung:
Thomas Lüking

Konzept und Realisation:
Renée Claudine Bredt (Kuratorium)
Michael Römer (Gesamtschule Friedenstal)

Gedenkworte:
Tim Kähler (Bürgermeister der Stadt Herford)
Friedel Böhse (Vorsitzender des Kuratoriums)


Eintritt frei, um eine Spende für den Erhalt der Elsbach-Bibliothek wird gebeten.


Gleichzeitig eröffnet die Ausstellung Die „Elsbach-Braille-Bibliothek“ von Michael Hellwig

Flyer (PDF)

Einladung zur Ausstellung Die „Elsbach-Braille-Bibliothek“
11.03.2017

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung:

Die „Elsbach-Braille-Bibliothek“
von Michael Hellwig


am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Elsbach-Haus

Goebenstraße 3-7, 32052 Herford

Im Rahmen der Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

Michael Hellwig, Enger, setzt sich in einer sechsteiligen Bilderfolge mit der „Elsbach-Bibliothek“ auseinander.
Unter dem Titel „Braille-Bibliothek“ gestaltet er Papierschnitte mit Blindenschrift. In der Präsentation treten Bücher und Bilder in einen Dialog miteinander.


Gleichzeitig laden wir schon heute zur Finissage der Ausstellung ein:

"zur Sprache bringen"

Lesung von Mitgliedern des Rumpelstilzchen-Literaturprojekts am Mittwoch, 5. Juli 2017, um 19:30 im Elsbach-Haus

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen zum Vortrag von Ruth Frenk
24.03.2017

Fotoimpressionen zum Vortrag von Ruth Frenk

Kulturwille ist Lebenswille – Das Vermächtnis der Komponisten im KZ Theresienstadt

Am Donnerstag, 23. März 2017 um 19.00 Uhr in der Synagoge Herford Komturstraße 23

Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen Impressionen

Fotos: Ute Pahmeyer

Einladung zum Vortrag "Kulturwille ist Lebenswille"
08.03.2017

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zum Vortrag von Ruth Frenk

Kulturwille ist Lebenswille – Das Vermächtnis der Komponisten im KZ Theresienstadt

Am Donnerstag, 23. März 2017 um 19.00 Uhr in der Synagoge Herford Komturstraße 23
Eintritt: 5, 00 € (Abendkasse)

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und des Kuratoriums Erinnern, Forschen und Gedenken e.V.

Wie konnte es Komponisten selbst unter den unmenschlichen Bedingungen des KZs gelingen, lebensfrohe Musik und Lieder zu komponieren, einzustudieren und aufzuführen? Vielleicht, weil der künstlerische Ausdruck für Menschen ein Grundbedürfnis ist.

In der Zwangsgemeinschaft des KZs Theresienstadt war fast die gesamte jüdische Kulturelite versammelt. Gelehrte aller Wissensgebiete, Künstler, Theaterleute, Literaten, Musiker, gewaltsam herausgerissen aus ihrem normalen Leben, fanden sich hier mit den Massen alter Menschen im gemeinsamen Elend vereint.

Die Gefangenen vegetierten in einer schmalen Grenzzone zwischen Vernichtung durch Hunger, verbunden mit Schwerstarbeit und knappem Überleben. In krassem Widerspruch dazu stand das außergewöhnlich vielfältige geistige Schaffen der inhaftierten Künstler. Hier durfte sogar aufgeführt werden, was im nationalsozialistischen Machtbereich ansonsten verboten war. Unter den Bedingungen ihrer physischen lebensbedrohenden Versklavung durch Zwangsarbeit erlebten die Häftlinge in Theresienstadt eine kulturelle Befreiung ungeahnten Ausmaßes. Auf diesem zwiespältigen Leben lastete die allgegenwärtige Todesdrohung in Gestalt jäh hereinbrechender "Osttransporte".

[Textauszug, vollständiger Text siehe Flyer]

Flyer (PDF)

Fotoimpressionen zum Konzert „Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
13.03.2017

Fotoimpressionen zum Konzert am Mittwoch, 8.März 2017

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
Alma Mahler im Kontext

Ein moderierter Liederabend mit Sabine Ritterbusch (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier), Jutta Heckmanns (Lesung)

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Fotos: Ute Pahmeyer

Presseartikel

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
23.02.2017

Mittwoch, 8.März 2017, 20 Uhr, Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstr. 2, Herford

„Schmück´ dir das Haar mit wildem Mohn…“
Alma Mahler im Kontext

Ein moderierter Liederabend mit Sabine Ritterbusch (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier), Jutta Heckmanns (Lesung)

Alma Mahler war mit Gustav Mahler, mit Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet und war entscheidend am kulturellen Geschehen ihrer Zeit beteiligt. Dass sie als Komponistin auch eine künstlerische Eigenständigkeit vorzuweisen hatte, wissen bis heute nur wenige.
In diesem moderierten Liederabend werden Almas Lieder- ihre einzigen bis heute überlieferten Kompositionen- an die Seite derjenigen von Gustav Mahler und Alexander von Zemlinsky gestellt.

Eintritt: 10 Euro/ ermäßigt 5 Euro; Karten an der Abendkasse

Flyer (PDF)

Stolpersteine für Herford – Dokumentation
04.07.2011

In Vorbereitung des geplanten Gedenkbuches unter dem Titel "Jeder Name eine Geschichte" mit Texten zu allen Stolpersteinen wird hier das vorerst abgeschlossene Projekt Stolpersteine zunächst mit einer Liste, den Fotos der Steine und einem Stadtplan dokumentiert. In die Bearbeitung des Gedenkbuches sollen die Patinnen und Paten der einzelnen Steine mit einbezogen werden.

Zur Koordination des geplanten Buches findet am 10. Juli um 16 Uhr ein erstes Treffen in der Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Fotodokumentation und Liste aller in Herford verlegten Stolpersteine (PDF)
(Fotos: Ute Pahmeyer)

Stadtplan mit den Standorten der Stolpersteine (PDF)

Stolpersteine für Herford - vorläufiger Abschluss der Aktion
09.05.2011

Gunter Demnig übergibt Bürgermeister Bruno Wollbrink symbolisch die letzten Stolpersteine für Herford – Bürgermeister Bruno Wollbrink: "Gedenken muss in der jungen Generation lebendig erhalten werden"

Herford, 5.5. 2011. Der Initiator des Gedenkprojektes Stolpersteine, Gunter Demnig hat Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink die vorerst letzten 47 Stolpersteine für Herford symbolisch überreicht. Anschließend begann der Kölner Künstler mit der Verlegung der Steine. Dabei setzte er nicht nur Steine für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern auch für Mitglieder anderer Opergruppen. Dazu zählen politisch und religiös Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer und "Deserteure" sowie Euthanasieopfer aus Herford.

Damit ist die Verlegung von Stolpersteinen in Herford nach 2 ½ Jahren Dauer vorerst abgeschlossen. Im Dezember 2008 hatte der Stadtrat der Umsetzung des Gedenkprojekts in Herford zugestimmt. Insgesamt 123 Personen wurde durch die Stolpersteine gedacht, die alle privat finanziert wurden.

"Mein erster Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die in so kurzer Zeit die Umsetzung dieses Projekt ermöglicht haben", erklärte Bürgermeister Bruno Wollbrink. Diese Anerkennung gelte im gleichen Maße dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken, dessen organisatorische Hilfe unverzichtbar gewesen sei. "Mit den Stolpersteinen haben wir nun eine bleibende und unübersehbare materielle Erinnerung in den Bürgersteigen unserer Stadt verankert. Das ist gut so. Es bleibt uns aber weiterhin die Aufgabe, das Gedenken insbesondere in der jungen Generation lebendig zu erhalten."

Zustimmung fand das Stadtoberhaupt bei Wolfgang Spanier, dem Vorsitzenden des Kuratoriums. Das Kuratorium plane daher die Herausgebe eines Gedenkbuches unter dem Titel "Jeder Name eine Geschichte" mit Texten zu allen Stolpersteinen. Dabei sollen die Patinnen und Paten der einzelnen Steine mit einbezogen werden. "Wir freuen uns aber über jeden und jede insbesondere aus der jüngeren Generation, die einen Beitrag zum Gelingen des Werkes beitragen wollen". Zur Koordination des geplanten Buches findet am 10. Juli um 16 Uhr ein erstes Treffen in der Gedenkstätte Zellentrakt statt.

Zugleich dankte Wolfgang Spanier auch der Stadtverwaltung für ihr Engagement. Insbesondere das Bürgermeisterbüro sei als erster Ansprechpartner und koordinierende Hand im Hintergrund eine wichtige Hilfe gewesen. Gemeinsam mit der Stadt sei man auch weiterhin bereit weitere Stolpersteine zu setzen. "Sollten weitere Opfer bekannt werden, für die eine Verbindung nach Herford nachweisbar sind, steht das Kuratorium als Ansprechpartner zur Verfügung."

Fotoimpressionen von der Verlegung und dem Rathausplatz

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Fotos: Ute Pahmeyer


Presseberichte

Abgeschlossene Ausstellungen und Projekte

Informationen und Materialien zu abgeschlossenen Ausstellungen und Projekten finden SIe jeweils unter Archiv, Materialien und Presseberichte.

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