ARCHIV

Das "Neue von gestern"

Da alles Aktuelle schnell an Aktualität verliert, wir ihnen aber anhand unserer ehemals neuesten Meldungen einen Überblick über das Wirken des Kuratoriums und das Geschehen im Zellentrakt verschaffen wollen, finden Sie hier im Archiv das
"Neue von gestern".


AKTUELLES 2007

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
17.11.2007

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Jeder kennt Situationen, in denen mit dumpfen Parolen und platten Sprüchen Vorurteile oder Diskriminierungen beiläufig oder mit aggressiver Rechthaberei ungeniert vorgetragen werden - etwa beim Familienfest, im nachbarschaftlichen Gespräch, an der Supermarktkasse oder tatsächlich am Stammtisch. Für diejenigen, die solchen Konfrontationen argumentativ, selbstsicher und angemessen begegnen wollen, bietet sich dieses Seminar an.

Das bereits in der Erwachsenenbildung erprobte Training greift häufige Statements auf, gibt sachliche Informationen, erläutert psychologische Hintergründe und eröffnet Analysemethoden und Gegenstrategien. Anhand der zahlreichen Materialien und Übungen lassen sich sowohl situatives Handeln als auch nützliche Kommunikationstechniken spielerisch erproben. Dabei ist der aktive Teil des Argumentationstrainings als offener Prozess angelegt, so dass sich immer neue Antworten ohne den klassischen Belehrungscharakter erarbeiten lassen.

Das Seminar möchte die individuelle Diskursfähigkeit erhöhen und dazu ermutigen, für Toleranz sowie für eine zivile politische Kultur einzutreten. Und die nächste Möglichkeit zur praktischen Anwendung des Trainings kommt bestimmt - schneller als es der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer lieb sein dürfte.

Entgelt: 10,- €, keine Ermäßigung
Dozent: Dr. Klaus-Peter Hufer
Zeit: 10.30 bis 17.30 Uhr
Ort: Herford, VHS Raum 401, Münsterkirchplatz 1

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Herford"
11.11.2007

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Herford"

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Herford"

Seit dem 14. Jahrhundert leben Menschen jüdischen Glaubens in Herford. Ihre Geschichte ist immer von Normalität und Verfolgung geprägt gewesen. Verfolgung und Vernichtung in der NS-Zeit beendeten diese uralte Tradition. Sie hat nur wenige sichtbare Spuren in Herford hinterlassen. Die unsichtbaren und sichtbaren Spuren jüdischen Lebens in Herford werden auf dem Stadtrundgang aufgesucht und erläutert. In den Stadtrundgang integriert sind Besuche in der heutigen Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof (männliche Teilnehmer bitten wir um eine Kopfbedeckung für den Besuch der Synagoge).

Entgelt: 5,- €
Leitung: Christoph Laue
Zeit: 12.00 bis 15.00 Uhr
Treffpunkt: Herford, Neuer Markt

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Bünde"
04.11.2007

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Bünde"

Rundgang "Orte jüdischen Lebens in Bünde"

Ganz selbstverständlich prägten bis in das frühe 20. Jahrhundert auch in Bünde Bürger und Bürgerinnen jüdischer Religionszugehörigkeit die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der aufstrebenden Kleinstadt mit. Der staatlich verordnete und gelenkte Antisemitismus unter der nationalsozialistischen Diktatur mit all seinen Repressalien, bis hin zur Vertreibung und Ermordung setzte dem Zusammenleben ein jähes Ende.

Auf den verblassenden Spuren der ehemaligen Synagogengemeinde Bünde wird versucht, die Geschichte jüdischen Lebens nachzuzeichnen.

Entgelt: 5,- €
Leitung: Jörg Militzer
Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
Treffpunkt: Bünde, Rathausvorplatz, Bahnhofstraße

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Ilja Fridman - Konzert
28.10.2007

Ilja Fridman - Konzert

Ilja Fridman - Konzert

Ilja Fridman war Professor an der Musikhochschule in Nijnij-Novgorod, Russland, und ist heute Professor an der Düsseldorfer Anton Rubinstein Akademie. Er ist ein Vertreter der berühmten russischen Heinrich-Neuhaus Schule und ein bedeutender Skrjabin-Interpret und -Forscher. Fridman machte sich einen Namen sowohl als Solist als auch mit Meisterkursen in zahlreichen europäischen Ländern.

In Russland gab Ilja Fridman mehr als 1000 Konzerte in mehr als 40 Städten, darunter im großen Saal des Moskauer Konservatoriums. Außerdem trat er in Rundfunk und Fernsehen auf. Unter seinen Schülern sind zahlreiche Preisträger internationaler Wettbewerbe. Im Rahmen des Kulturprogramms 2007 des Zentralrates der Juden in Deutschland gibt er unter dem Titel „Große jüdische Komponisten und Werke" ein Konzert mit Werken jüdischer Komponisten sowie Bearbeitungen traditioneller jüdischer Melodien.

Entgelt: 5,- €
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstraße 2, Herford

In Kooperation mit:

Zentralrat der Juden Jüdische Gemeinde Herford - Detmold

Theater Götterspeise - Ein Sommernachtstraum
26.10.2007

Theater Götterspeise - Ein Sommernachtstraum

Theater Götterspeise - Ein Sommernachtstraum

Der Sommernachtstraum von W. Shakespeare verbindet als fünfte Produktion des integrativen Theaters des Forums für Kreativität und Kommunikation e.V. in Bielefeld auf einzigartige Weise mehrere existenzielle Themen und Motive:

Liebe und Leidenschaft, Schein und Sein, Ordnung, Vernunft und Chaos, Gerechtigkeit und Gnade, Naturgewalten in einer mythischen Welt.

„Die Liebe sieht nicht, sondern träumt und sinnt, Drum malt man den geflügelten Amor blind.“

Sowohl in Shakespeares facettenreichem Meisterwerk, als auch in unserem Sommernachtstraum möchten alle geliebt werden. Aber um dies zu erreichen, muss jeder mit Hindernissen, innerlichen wie äußerlichen kämpfen. Das Verwirrspiel und der Traum von Liebe sowie der damit verbundene Zauber wird mit Mitteln des phantastischen Theaters mit märchenhafter Würze zur Aufführung gebracht.

Sehen und Nichtsehen, Erkennen und Nichterkennen, Wissen und Nichtwissen wechseln einander ab. Der Zuschauer wird Zeuge von gestörter und wiederhergestellter Ordnung. Der mutige Protest einer jungen Frau genügt, um das Ordnungsgefüge Athens unter der Herrschaft Theseus zu erschüttern. Für Momente gerät die Welt aus den Fugen, aber sie ordnet sich doch wieder zu schöner Harmonie. Alles geschieht aber nur wie im Traum.
Shakespeare stellt diese komische Welt unter das Gesetz der Verrücktheit, die auch im buchstäblichen Sinn alles vom gewohnten Ort verrückt.

Das Theater Götterspeise entstand 1996 in enger Kooperation mit Sport und Kultur Eckardtsheim der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Stiftungsbereich Integrationshilfen.

Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Stadttheater Herford, Mindener Straße 11

In Kooperation mit:

Aktion Mensch dieGesellschafter.de

Euthanasie und Zwangssterilisation - Historie und aktuelle Aspekte
22.10.2007

Euthanasie und Zwangssterilisation - Historie und aktuelle Aspekte

Euthanasie und Zwangssterilisation - Historie und aktuelle Aspekte

Mit Margret Hamm, 2. Vorsitzende im "Bund der Euthanasiegeschädigten und Zwangssterilisierten e.V.", und Professor Dr. Dr. Klaus Dörner, dem ehemaligen ärztlichen Leiter der Westfälischen Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie in Gütersloh, ist es dem Kuratorium gelungen zwei überaus kompetente Referenten zu den Themen der aktuellen Ausstellungen "Euthanasie" und "Zwangssterilisation", sowie den noch heute nachwirkenden Spätfolgen dieser Seite des NS-Terrors zu gewinnen. Während dieser Veranstaltungskooperation mit der Volkshochschule im Kreis Herford werden Frau Hamm und Prof. Dr. Dörner nicht zuletzt auf die noch heute ausstehende Anerkennung dieser oft vergessenen Opfergruppe eingehen.

Entgelt: kostenlos
Moderation: Jutta Heckmanns
Zeit: 19.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Herford, großer Sitzungssaal des Herforder Rathauses

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Bünder Jugendliche setzen Zeichen...
16.10.2007

Bünder Jugendliche setzen Zeichen der Friedens- und Versöhnungsarbeit in Weißrussland

Bünder Jugendliche setzen Zeichen der Friedens- und Versöhnungsarbeit in Weißrussland

In jedem Jahr veranstaltet die Evangelische Jugend Region Bünde-OST ein dreiwöchiges internationales Jugendworkcamp auf der ehemaligen Frontlinie des ersten und zweiten Weltkrieges im Norden Weißrusslands. Die Zeichen der Friedens- und Versöhnungsarbeit werden zum einen durch einen aktiven Baueinsatz von deutschen und weißrussischen Jugendlichen gemeinsam geleistet. Der Einsatz gilt hilfsbedürftigen Menschen, welche Holocaustüberlebende / NS-Opfer sind. Je nach körperlichen Kräften arbeiten die alten Menschen oft selbst noch mit. Kennenlernen durch gemeinsames Arbeiten ist bei vielen Jugendlichen der Einstieg für unser historisches Interesse, Forschen und recherchieren. Wir erfahren viel über die Kriegsgeschichte aus den persönlichen Erfahrungen und Berichten der Betroffenen. Wir helfen dort wo Menschen heute in Not sind.

Zum anderen besuchen wir die Tatorte der grausamen Geschichte, wo die Nazis auf brutalste Weise gewütet haben, schreckliche Spuren der Vernichtung wie unfassbares persönliches Leid von unzähligen friedlichen Bürgerinnen und Bürgern unauflöslich hinterlassen haben. Erinnern-Mahnen-Gedenken – ist das, was uns geblieben ist, wenn wir dort auf den Spuren der Geschichte unterwegs sind. Die Geschichte des Herrn Jakob Shepetinskis, welcher Holocaust- und Gulag-Überlebender ist, beschäftigte uns in diesem Jahr schon zum dritten Mal. Mittels einer Powerpoint-Präsentation möchte ich Ihnen die Zeichen der Völkerverständigung, der Friedens- und Versöhnungsarbeit, die Jugendliche leisten, „anschaubar und vorstellbar machen.“

Text und Foto: Ulrike Jäger

Entgelt: kostenlos
Referentin: Ulrike Jäger, Gemeindepädagogin
Zeit: 20.00 bis 21.30 Uhr
Ort: Herford, Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1

Studienfahrt nach Auschwitz/Polen
24.09.2007 - 29.09.2007

Studienfahrt nach Auschwitz/Polen

Studienfahrt nach Auschwitz/Polen

Obwohl keine Veranstaltung des Kuratoriums bzw. der Gedenkstätte Zellentrakt, möchten wir an dieser Stelle auf eine Studienfahrt nach Auschwitz hinweisen. Schon seit Jahren regelmäßig vom Jugend- und Sportamt des Kreises Herford unter Leitung von Heike Beckmann organisiert, findet auch in diesem Jahr diese Reise für Jugendliche ab 16 Jahren, aber auch Junggebliebene jenseits des Teenager-Alters statt.

Auf dem Programm stehen neben einem Besuch der ehemaligen Konzentrationslager, für die der Name Auschwitz heute synonym gebraucht wird, auch eine Rundgang durch Oswiecim, wie die namensgebende Stadt heute auf polnisch heißt. Weitere Programmpunkte werden ein Besuch Krakaus auf den Spuren Oskar Schindlers, Gespräche mit Zeitzeugen, sowie die Produktion einer Radiosendung sein. Als obligatorischer Bestandteil der Vorbereitung auf diese Fahrt findet am 8. und 9. September ein Vorbereitungswochenende in der Jugendherberge Rödinghausen statt.

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 20 Personen begrenzt.

Entgelt: 100,- €
Leitung: Heike Beckmann


Weitere Informationen können Sie sich hier herunterladen (PDF)

Umgang mit Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit...
17.09.2007

Umgang mit Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit und heute

Umgang mit Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit und heute

Keyvan Dahesch wurde 1941 als blindes Kind im Iran geboren. Er lebt seit 1958 in der BRD und ist seit 1970 deutscher Staatsbürger. Nach dem Studium an der Akademie der Arbeit in der Frankfurter Goethe-Universität war er von 1975 bis 2002 als Bürgerbeauftragter und Pressesprecher des danach aufgelösten Hessischen Landesamtes für Versorgung und Soziales in Frankfurt am Main tätig. Er arbeitet als Journalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, den Deutschlandfunk und den Westdeutschen Rundfunk, häufig zu Themen die Menschen mit Behinderungen bzw. Behindertenpolitik im Fokus haben.

Entgelt: kostenlos
Moderation: Miriam Söling
Zeit: 19.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Herford, Stadtbibliothek, Linnenbauerplatz 6

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Leben in Palästina
11.09.2007

Leben in Palästina

Leben in Palästina

Nach einer kurzen Darstellung der Geschichte Palästinas von 1947 bis zum immer noch aktuellen Bau der von Israel durch Palästina gebauten Mauer, die das Land in kleine Enklaven zerstückelt, stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  • Israelische Siedlungen in Palästina und die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser und Felder
  • Erfahrungen mit der israelischen Armee, z. B. an Checkpoints
  • Weitere Aspekte des Lebens unter Besatzung
  • Visionen für die Zukunft und Chancen der Gegenwart

Haneen Tamimi absolviert nach ihrem erfolgreichen Architekturstudium in Palästina ein Praktikum in Bielefeld auf Einladung des ZONTA-Clubs Bielefeld e. V. und der Stiftung Begegnung − Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk. Ihr Vortrag ist auf Englisch und wird von Ulrike Koebke (VHS) ins Deutsche übersetzt.

Entgelt: kostenlos
Dozentin: Haneen Tamimi
Moderation: Gabi Bieberstein (VHS)
Zeit: 19.30 bis 22.30 Uhr
Ort: Herford, VHS Raum 306 (Aula), Münsterkirchplatz 1

In Kooperation mit:

vhs im Kreis Herford

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der Erbgesundheits...
04.09.2007

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der Erbgesundheitsgesetze des Nationalsozialismus

Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der Erbgesundheitsgesetze des Nationalsozialismus

Im Rahmen dieser Mahn- und Gedenkveranstaltung wird ein DVD-Vortrag von Dorothea Buck, mittlerweile 90jährige Zeitzeugin und selbst Betroffene, unter dem Titel "70 Jahre Zwang" im großen Sitzungssaal des Herforder Rathauses gezeigt. Daran schließt sich eine Führung mit Christoph Laue durch die aktuellen Ausstellungen in der Gedenkstätte Zellentrakt, "Lebensunwert - zerstörte Leben" und "Johanne E., lebensunwert?", sowie ein Schweigemarsch zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Daniel-Pöppelmann-Haus an.

Nach einigen kurzen Worten des Gedenkens durch Landrätin Lieselore Curländer, Bürgermeister Bruno Wollbrink und dem Leiter des Kreisklinikums Herford, Dr. Wolf Müller, werden am Mahnmal Blumen und Kränze niedergelegt.

Begrüßung: Ruth Fricke (HFVS e.V.), Jörg Militzer (Kuratorium)
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Herford, großer Sitzungssaal des Herforder Rathauses

In Kooperation mit:

HILFE FÜR VERLETZTE SEELEN e.V.

Ökumenischer Gottesdienst in Kooperation mit dem ACK
17.06.2007

Ökumenischer Gottesdienst in Kooperation mit dem ACK

Ökumenischer Gottesdienst in Kooperation mit dem ACK

Der Arbeitskreis Christlicher Kirchen, als eines der Gründungsmitglieder des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken, ist Kooperationspartner für diese "Veranstaltung". Ein Gottesdienst zum Thema "Euthanasie" in der Kirche St. Johannis am Neuen Markt in Herford.

Unter Beteiligung einer Schülergruppe des Friedrichs-Gymnasiums und der musikalischen Untermalung durch die "Füllenbruch-Combo" der Lebenshilfe Herford e.V. wird Pfr. Dr. Olaf Reinmuth in seiner Predigt aus theologischer Sicht auf den Themenkomplex der aktuellen Ausstellung der Gedenkstätte "Zellentrakt" eingehen. Ein von Jutta Heckmanns verlesener Zeitzeugenbericht ergänzt den Bezug zum historischen Kontext.

Beginn: 18.00 Uhr
Ort: ev.-luth. Johanniskirche, Petersilienststraße (Neuer Markt), Herford

Juden & Jazz - Benefizkonzert zu Gunsten des Neubaus...
17.06.2007

Juden & Jazz - Benefizkonzert zu Gunsten des Neubaus der Herforder Synagoge

Juden & Jazz - Benefizkonzert zu Gunsten des Neubaus der Herforder Synagoge

Boris Frumkin, einer der bekanntesten zeitgenössischen russischen Pianisten, Arrangeure und Komponisten der Jazz- und Unterhaltungsmusik stellt in einer Auswahl das Werk jüdischer Komponisten vor. Moderiert und mit Videoeinspielungen untermalt werden die Darbietungen von dem Regisseur und Journalisten Juri Vexler.

In Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und dem Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken werden unter anderem Werke von George Gershwin, Irving Berlin und Jerry Bock im Studio der Philharmonie zu hören sein.

Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstraße 2, Herford
Entgelt: 5,- €

Eröffnung der Ausstellung "Lebendige Erinnerung oder tote...
27.01.2007

Eröffnung der Ausstellung "Lebendige Erinnerung oder tote Vergangenheit"

Eröffnung der Ausstellung "Lebendige Erinnerung oder tote Vergangenheit"

Am 27. Januar wird der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht, seit 1996 offiziell als "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". In Herford wurde 1997, nicht zufällig an diesem Tag, das "Kuratorium - Erinnern · Forschen · Gedenken" mit dem Ziel gegründet, eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in Erinnerung an die zwischen 1933 und 1945 verfolgten und ermordeten MitbürgerInnen zu schaffen. Dieses Vorhaben konnte im Jahre 2005 mit der Einrichtung der Gedenkstätte "Zellentrakt" in die Tat umgesetzt werden und es entstand, an einer weiteren authentischen Stelle in Ostwestfalen-Lippe, ein Ort des Gedenkens und des Aufarbeitens der regionalen NS-Vergangenheit.

Das 10-jährige Bestehen des Kuratoriums nehmen wir zum Anlass, den Blick über die Grenzen der Stadt Herford hinaus in die gesamte Region schweifen zu lassen und, basierend auf einer Ausstellung aus dem Jahre 1995, auf regionale Gedenkstätten und Mahnmale aufmerksam zu machen.

Programm ab 17.00 Uhr:

  • Beginn der Gedenkveranstaltung in der kleinen Markthalle
  • Begrüßung durch die Landrätin Lieselore Curländer
  • Begrüßung durch den Bürgermeister Bruno Wollbrink
  • Begrüßung durch die Vorsitzende des Kuratoriums Jutta Heckmanns
  • Vortrag "Mahnmale und Erinnerungsprozesse als Teil der regionalen Erinnerungskultur" von Dr. Rotraud Ries
  • Musikalisches Rahmenprogramm mit Janusz Bulka (Violine) und Maciej Wesoliuski (Klavier)

Anschließend:

  • Eröffnung der Ausstellung im "Zellentrakt"

Die Ausstellung ist bis zum 26. Mai 2007 samstags von 14.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen.

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